Drucken 09.08.2007. 13:56
Jörg Frost am 09.08.2007. 16:39
Die ersten Apostel haben mit Autorität gelehrt, sie haben die Fundamente gelegt. Heute hat das Evangelium diese Autorität, der sich alle Lehrenden Männer unterzuordnen haben.
Die VAG Apostel haben folglich nicht die notwendige Autorität, die erforderlich ist, um derartiges lehren und beschließen zu können. Deshalb können wir Männer und Frauen ihrem Beschluß auch nicht wirklich unterordnen.
"Es gibt kein Lehren mit dem Anspruch auf Autorität mehr." (Zitat aus dem "Beschlußpapier")
Jörg Frost am 11.08.2007. 10:33
Das altbewährte 1x1 der teuflischen Erfolgsstrategie:
99% Wahrheit "verfeinert" mit einer Prise tödlichen Giftes der Lüge!
Michael Elste am 12.08.2007. 23:07
Wen erstaunt es?
Do-it-your-self-Apostel und ihre Anhänger machen das was andere vormachen.
Kräftige Irrtümer sind denen garantiert die sich selbst als etwas ansehen das sie nicht sind.
Es dürfte allgemein bekannt sein, dass sowohl im urkirchlichen als auch im altkirchlichen Umfeld Frauen in leitenden Gemeinde-Funktionen waren. Maria Magdalena galt (als Augenzeugin des Auferstandenen) als "Apostolin der Apostel". "Lehre der Apostel" war und ist vor allem das Evangelium Christi - und das wird von den Aposteln der VAG glaubwürdiger und unverfälschter verkündigt als von NAK-Aposteln.
Dietmar Mertens am 13.08.2007. 22:35
Im Internet eine Karikatur über die NAK zu den Themen Geld, Ökumene und Osnabrück aufgetaucht:
http://www.imageload.biz/image.html?file=nakarikaturf877e.jpg
http://images.imageload.biz/nakarikaturf877e.jpg
Den engl. Aposteln war das Thema "Frauenordination" grundsätzlich fremd, denn vor 150 Jahren war dies weder gesellschaftlich noch kirchlich ein Thema. Das oben von Jörg Frost angeführte Zitat ist kein Paulus-Plädoyer gegen die Frauenordination im Allgemeinen, sondern in der spezifischen Situation der Gemeinde zu Korinth. Das Thema hat schon die anglikanische Kirche, die protestantischen Kirchen und die Altkatholiken mit positivem Ausgang beschäftigt. Glückwunsch in die Niederlande!
Michael Elste am 15.08.2007. 00:50
Mir ist allgemein bekannt, dass Frauen eben keine Lehr- und Leitungsfunktionen ausübten. Weder durften sie in der Gemeinde predigen, noch wurden sie Älteste. Paulus drückt sich da sehr deutlich aus, Quellen zu angeblichen Leitungsfunktionen und Predigtdiensten würden mich sehr interessieren. Mir sind jedenfalls keine bekannt und bevor das noch kommt: Junia war keine Apostelin, sondern bekannt bei den Aposteln. Auch Lapide schriebt leider manchen Unsinn, besonders wenn er über griechische Texte schreibt.
Den englischen Aposteln und den Dienern unter ihnen war die Frage der Frauenordination keineswegs fremd. Die Heilsarmee hatte diese Frage aufgebracht und der Archidiakon für Norddeutschland Dr. Roßteuscher schrieb dazu eine Schrift über Frauenordination bereits vor 1875. Auch Heinrich Thiersch hat sich zu dieser Frage geäußert.
Ich freue mich, dass die SELK derzeit noch standhaft bleibt und das viele lutherische und auch anglikanische Kirchen der liberalen und zeitgeistigen Art ihrer europäischen und z. T. nordamerikanischen Kirchen nicht folgen.
Die gravierenden Spaltungen in der anglikanischen Kirche und die massenhaften Übertritte zur katholischen Kirche werden im deutschen Sprachraum gerne unter den Teppich gekehrt, genau wie der deutliche Rückzieher der baltischen lutherischen Kirchen bei der Frauenordination.
Jens Joachim am 16.08.2007. 15:40
"Den englischen Aposteln und den Dienern unter ihnen war die Frage der Frauenordination keineswegs fremd."
Mich würde eine kurze Zusammenfassung der Schrift von Dr. Roßteuscher und die Einschätzung von Heinrich Thiersch interessieren.
Zum Thema:
»Als erster Schritt Diakonin, warum nicht«
naktuell.de, Artikel vom 21.04.2006
http://www.naktuell.de/0406/0406001.html
Am Ende des Artikels findet man links zum Beschlusspapier der Vereinigung Apostolischer Gemeinden in Europa (VAG) von Juni 2003 sowie zum Arbeitspapier der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) aus dem November 2000
Auke Bless am 16.08.2007. 22:15
Apostolische Gemeinde in den Niederlanden verlässt
die Apostolische Lehre.
Frauen Ordination und Apostolische lehre müssen
müssen kein wiederspruch sein.
Diese erkenntnis wird sich früher oder später
auch in der Nak durchsetzen.
Fakt ist das anderre Apostolische gruppen die
voreiter sind. Ich erlaube mir hier auch auf
Het Apostolisch Genootschap ebenfals eine Niedeländische gruppe hinzuweisen, wo bereits
weibliche Bez Ältesten tätig sind.
Die Apostel der VAG als Do-it-your-self Apostel
zu bezeichnen halte ich für unmöchlich.
"Werim Glashaus sitzt sollte nicht mit steine werfen" Johann Gottfried Bischoff lässt grüssen
Auke Bless
Michael Elste am 16.08.2007. 23:55
@ Auke Bless: Wer sagt dir denn, dass ich Bischoff, Niehaus, Krebs & Co. für Apostel halte? Keiner dieser Männer war es und keiner der von ihnen eingesetzten oder ihnen sonst nachfolgenden! Nähere Begründungen und Beschreibungen gerne auf Anfrage aber nicht hier als Kommentar.
Zu Roßteuscher: nur ein Satz genügt: Diakonissen bzw. Diakoninen (das ist nur eine sprachliche Variante) sind biblisch, predigende Damen hingegen schriftwidrig.
H. Thiersch betrachtete die ganze Heilsarmee als grenzwertig und unordentlich, lobte aber ihren wahren christlichen Eifer an dem sich andere ein Vorbild nehmen sollten.
Michael Müller am 22.08.2007. 22:55
Und nun zur nächsten Spaltung Nr....?
Wieder rührt eine Apostolische Gemeinde ihre eigene Pampe ein. Nur gut der Gottessohn soviel Göttliche Weissheit besitzt und bei seiner Wiederkehr seine (richtige)Brautgemeinde schon (vor)-finden wird.
Liebe Grüße
Michael
manfredok am 24.08.2007. 18:44
Lieber Michael,ich habe da was gefunden, auf den Seiten der VAG.
Ein Beschlusspapier aller europäischen Apostel der VAG, aus dem Jahr 2003, wo die Frauenordination in Europa legitimiert und eingeführt wird.
Du bist da wohl im Irrtum. Die apostolische Gemeinde in Holland hat da nicht ihre eigene Pampe gekocht.
So wie man lesen konnte hat die VAG Deutschland auch schon mehrere weibliche Diakone.
Nur die Holländische neue Priesterin , war die erste Diakonin der VAG.
Hier in Deutschland wird es wohl auch bald geschehen, vermute ich mal.
Es ist ein Beschlusspapier aller Apostel der VAG.
Da kocht keiner seine eigene Pampe.
Stammapostel Leber sagte vor kurzen bezüglich zur Frauenordination in der NAK sinngemäss fogendes.
Es liegt nur an der Tradition der NAK , das hier keine Frauen im Amt sind.
Wirklich biblisch begründen lässt sich das nicht.
Also Stammapostel Leber steht dem aufgeschlossen gegenüber.
Ist wohl auch nur noch eine Frage der Zeit.
hier der link zum Beschlusspapier der VAG
http://www.apostolisch.de/fakten/literatur/pdf/beschluss_frauenordination.pdf
Lieber Manfredok,
es ist nicht ein Beschlusspapier aller Apostel, sonder aller europäischer Apostel. In Australien wäre ein solches Amtverständnis nicht tragbar.
Eine solch unterschiedliche Haltung der sogenannten Apostel eines Kollegiums war nur möglich, weil sie zuvor den Grundsatz der Einheit in zentralen Glaubensfragen aufgegeben haben.
Es ist doch ein eigenes Süppchen. Die Schriften der KAG lagen diesen s.g. Aposteln lagen vor, wurden aber als nicht tauglich verworfen.
Auch wurden jene Männer darauf hingewiesen, dass die falsche Frage zur falschen Antwort führt. Es ging nicht um Frauen im Amt, sonder um Frauen im priesterlichen Dienst. Ohne Frage gab es Diakonissen. Dies wurde von den Männern auch als richtiger Hinweis entgegengenommen. Doch wenn man das Argument der Diakonisse auch für den priesterlichen Dienst nutzen möchte, muss man bei der falschen Frage bleiben.
Manfredok am 26.08.2007. 21:48
Stammapostel Leber wurde zur Frauenordination in einem Interview befragt.
Grundsätzlich hat Leber und damit wohl auch europäische NAK, nichts gegen eine Frauenordination in der NAK einzuwenden, da es sich sowieso nur um eine Tradition handelt, weshalb keine Nakfrauen im Amt berufen sind.
Leber befürchtet dann aber eine Gegenreaktion der Aussereuropäischen Apostel, das sticht ganz deutlich in dem Interview heraus.
Man will sich im Moment, noch nicht die Finger verbrennen.
Da ist die VAG und uns wieder voraus, sie haben es gemacht in Europa.
Nirgendwo konnte man lesen, das deren aussereuropäischen Apostel einen Negeraufstand gemacht haben. Die haben das Problem wohl friedlich mit einander gelöst.
Also geht es doch, diese friedlichen Lösungen.
Man kann von anderen Kirchen wirklich noch viel lernen .
Zitat:
Welchen Standpunkt vertreten Sie in der Frage:
Ordination von Frauen?
Ich denke, das ist eine Sache der Tradition.
Wir berufen uns zunächst auf die Heilige Schrift.
Dort lesen wir, dass nur Männer in ein Amt berufen
wurden. Die Frage ist offen, ob das so bleiben
muss. Allerdings gibt es doch sehr weitreichende
Konsequenzen und Fragen, denen man sich stellen
muss. Wir sehen dieses Thema immer nur aus
dem europäischen Blickwinkel, weil es hier eine
populäre Forderung ist, dass auch Frauen ordiniert
werden. Wie sieht das aber in anderen Ländern
aus? In Afrika? In muslimischen Staaten?
Da glaube ich, sieht das ganz, ganz anders aus.
Wenn wir hier zu einer Regelung und Öffnung
kommen wollten, dann müsste das weltweit einheitlich
geschehen. Also, das wird doch sehr genau
zu durchleuchten sein. Ich sehe diese Frage
der Ordination von Frauen auch im Zusammenhang
innerkirchlicher Kommunikation. Wie weit
sind alle einbezogen in die Kommunikation?
Wie weit können alle Gruppen mithelfen und
mitarbeiten? Ich könnte
mir vorstellen, dass wir
das eine oder andere
noch ändern. Dann
könnte das Resultat sein,
dass die Frage der Ordination
von Frauen nicht
mehr eine so gravierende
Rolle spielt. Aber das
ist jetzt spekulativ.
Zitatende:
Die Lösung ist friedlich auf Kosten der Wahrheit. Diese ist nun relativ, in Australien anders als in Europa, in der Vergangenheit anders als in der Gegenwart.
Welcher Geist durch die Relativierung der Wahrheit spricht, macht deutlich, mit wem man es zu tun hat, egal ob VAG oder NAK:
"Sollte Gott ...?"
Es gibt kein Wandel des Lichts und Finsternis. Dies will uns der Teufel glaubend machen, um die Lüge in die Wahrheit zu streuen.
Michael Elste am 27.08.2007. 20:41
*manfredok schreibt*
Da ist die VAG und uns wieder voraus, sie haben es gemacht in Europa.
Nirgendwo konnte man lesen, das deren aussereuropäischen Apostel einen Negeraufstand gemacht haben. Die haben das Problem wohl friedlich mit einander gelöst.
Also geht es doch, diese friedlichen Lösungen.
Ich finde es, ja was eigentlich, bezeichnend trifft es vielleicht am Besten, wenn ich deine Sätze vom "Negeraufstand außerhalb Europas" lese.
Glaub mir bitte, dass ich mit political correctness nichts am Hut habe aber deine europabezogene Überheblichkeit finde ich - mit Verlaub gesagt - zum kotzen.
Martin Luther am 30.08.2007. 14:31
Wider Hans Leberworst
Die NAK ist doch mittlerweile zu einem schieren „Wursteltheater“ verkommen.
Aber komische Kasper soll es ja auch in anderen Abteilungen der „Christenheit“ geben.
Christoph Kadner am 27.10.2007. 21:52
Natürlich kann man über so ein Thema kontrovers diskutieren.
Natürlich kann man eine Ablehnung biblisch begründen.
Natürlich kann der VAG aus der Frauenordination einen Strick drehen.
Aber nur dann, wenn man nicht miterlebt hat, dass die Umsetzung dieses Beschlusses mit viel Segen verbunden war.
Geistliche Gaben, die durch Gott gegeben wurden, sind durch die Ordination ... nein, keine Sorge, nicht hervorgerufen, sondern für die Gemeinde öffentlich und nutzbar gemacht worden.
Seit Jahren bemüht sich die VAG, gabenorientierte Mitarbeiterschaft zu fördern und geistlichen Gaben nicht entgegenzuwirken.
Für die VAG hat der Geist klar gemacht, dass auf die "klassische" Geschlechtertrennung verzichtet werden muss. Ob das ein Vorbild für jede andere christliche Gemeinschaft sein soll, maßen wir uns um Gottes Willen nicht an.
Wir haben die Augen vor dem Wirken des Geistes nicht verschlossen. Gott sei Dank!
Mit dieser Handlung hat die VAG endgültig bewiesen, genau die Fehler zu begehen, aus deren Vorwurf gegen über der NAK ihre Gründungen resultierten. Angeblich nicht mit der Bibel und damit auch nicht mit der wahren Lehre vereinbare Aussagen und Erkenntnisse wurden ihr damals vorgeworfen, nun bricht die VAG selbst eine der weitestgehend grundlegenden Aussagen der Bibel. Natürlich sind auch in anderen Kirchen, wohl am bekanntesten in der evangelischen, Frauen in predigenden Ämter, doch dies ist keine Legitimation für einen immensen Bruch mit dem geschriebenen Wort Gottes. Man kann nur hoffen, dass die Mitglieder der VAG ihren Fehltritt erkennen und die wahre Lehre wieder erkennen, schätzen und in sich aufnehmen. Nur fehlgeleitete Personen können meinen als Apostel in der Nachfolge des Paulus, Gottes Willen zu verkünden und dabei der Bibel zu widersprechen.
Manfredok am 08.11.2007. 22:14
Werter Hum.
Hier ein Auszug aus einem Interview vom Stammapostel Leber vor einiger Zeit, zur Ordination von möglichen Frauenordinationen in der NAK
Zitat
Frage: Welchen Standpunkt vertreten Sie in der Frage:
Ordination von Frauen?
Antwort.
Ich denke, das ist eine Sache der Tradition.
Wir berufen uns zunächst auf die Heilige Schrift.
Dort lesen wir, dass nur Männer in ein Amt berufen
wurden. Die Frage ist offen, ob das so bleiben
muss. Allerdings gibt es doch sehr weitreichende
Konsequenzen und Fragen, denen man sich stellen
muss. Wir sehen dieses Thema immer nur aus
dem europäischen Blickwinkel, weil es hier eine
populäre Forderung ist, dass auch Frauen ordiniert
werden. Wie sieht das aber in anderen Ländern
aus? In Afrika? In muslimischen Staaten?
Da glaube ich, sieht das ganz, ganz anders aus.
Wenn wir hier zu einer Regelung und Öffnung
kommen wollten, dann müsste das weltweit einheitlich geschehen.
Zitatende
Es ist ganz deutlich heraus zu lesen, das Stammapostel Leber die Ablehnung der Ordination von Frauen nicht ablehnt. Er definiert, nur aus der Traditon heraus ist es so, das es keine weiblichen Amtsträger in der NAK gibt.
Die Frage ist offen, ob das so bleiben
muss, so seine Antwort.
Hum die bisherige Ablehnung der NAK beruft sich lt, Leber nur auf eine Tradtion, die bisher die Ursache war, die Ablehnung der Frauenordination zu begründen .
Von einer Ablehnung der Frauenordination bezogen auf biblische Wahrheiten, die Du da ansprichst, spicht Dr. Leber nicht.
Bleib mal cool, ist bei der NAK auch nur eine Frage der Zeit.
Die NAK hat auch schon viele ihrer Traditionen und Glaubenswahrheiten über Bord geworfen und andere Wahrheiten bekamen dann den Vorang.
Bruder Johannes am 15.04.2008. 19:10
Liebe Leser,
nach allem was ich hier gelesen habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, Sie alle einzuladen, beispielsweise an einem Diakoninnengottesdienst in der VAG teilzunehmen. Oder einem VAG-Gottesdienst teilzunehmen, in dem ordinierte Schwestern (Diakoninnen) mitdienen. Sie alle werden nicht die Frau in der Predigt sehen, sondern das Wort Gottes hören. Und das ist es doch, was wir alle hören wollen.
inn diesem Sinne wünsche ich Ihnen alle eine gesegnete Zeit in Jesus Christus.
Lieber hum,
was man da aus Ihrem Beitrag (heraus)liest, muss man tatsächlich mehrfach lesen, damit man es glaubt. Ein derartige Überheblichkeit verschlägt mir doch schon ein wenig die Sprache.
Eine aus der Bibel auf Gott bezogene Begründung gegen die Ordination von Frauen in kirchliche Ämter herauszuziehen ist schon äußerst gewagt, wenn man es schafft, die Bibel im Kontext zu lesen und nicht nur abgehackt aus dem Zusammenhang einzelne Passagen zu entnehmen.
Wenn Sie es denn schon so genau mit dem Bibelwort nehmen, so bitte ich Sie einmal über die Worte Jesu nachzudenken: Umsonst habt ihr's bekommen, umsonst sollt ihr's weitergeben... Sorget euch nicht darum, was ihr morgen essen oder trinken werdet... (sinngemäß)
Angesichts der Managergehälter der NAK-Führungselite, die man dafür extra von Gutachtern hat erheben lassen (damit man sich natürlich nicht zu viel, aber auch ja keinen Cent zu wenig genehmigt) dürfte wohl diese Handhabung klar an dem Bibelwort vorbeigehen.
Aber das kann man dann ja getrost als nicht mehr zeitgemäß einstufen, es passt ja gerade so wunderbar. Auch hier gilt:
Nicht die Heilige Schrift ist die Grundlage der Neuapostolischen Lehre und des Neuapostolischen Glaubensverständnisses, sondern das Neuapostolische Glaubensverständnis und die Neuapostolische Lehre sind die Grundlage der Heiligen Schrift. Was in der Schrift steht, wird durch den Filter der NAK-Lehre gleichgeschaltet und auf das eigene Verständnis zurecht gebogen. Und Sie machen mit, weil es einfach einfach ist und das eigene Nachdenken ersetzt.
Peter B aus E am 16.04.2008. 21:58
Noch eines: Wer über Ordinationen Frau /nicht Frau so disskutiert und da wiedermal NAK-Arroganz unterstellt bedenke folgendes: In der Kirche Jesu Christi -Heiligen der letzten Tage(evtl. auch als Mormonen bek. ) gibt es auch Kinderpredigten! Zwar begrenzt, aber immerhin.. Warum bei hier präsenten Kirchnörglern nicht ,wenns doch Gottes Geist ist der hier proklamiert wird ,oder sind die Mormonen weiter als andere??? Noch ein passender,aus dem Zusammenhang gerissener .."Werdet wie die Kinder,anders könnt Ihr mein Reich nicht schauen"( Anm. Verfass. der Redaktion hoffentl.bekannt!)
Lieber Peter,
aus Ihren Texten springt die Aggressivität geradezu im Höllentempo auf den Leser. Sie sollten sich vorher emotional "resetten", bevor Sie sich auf von Mitmenschen (und Mitgläubigen) sachlich geführte Diskussionen einlassen. Ich möchte auf Ihre Kritik eingehen.
Die sinngemäßen von mir verwendeten Worte Jesu sind nicht aus dem Text gerissen, wie von Ihnen unterstellt, sondern geben den Kontext der Botschaft Jesu an seine Jünger wieder. Erklären Sie mir bitte einmal, was an dieser Aussage aus dem Text gerissen sein soll! Eine solche Aussage steht einfach für sich. Nicht jede Phrase ist auf alles anwendbar.
Natürlich müssen die Apostel ihr "täglich Brot" verdienen und sollten zweifelsfrei für ihren zum Teil aufopferungsvollen Dienst auch angemessen vergütet werden. Ich habe die Situation (und das wird der mit dem Geiste lesende Betrachter sehr schnell gemerkt haben) absichtlich überspitzt, um einen Zusammenhang zu der Argumentation bezüglich einer Verweigerung der Frauenordination zu ziehen. Man kann über die Ordination von Frauen geteilter Meinung sein, die Ablehnung aber mit Gottes Willen zu begründen, ist nicht haltbar.
Und leider ist eben keine sachliche Diskussion darüber möglich, da diese vor allem von den neuapostolischen Hardlinern verweigert wird, was unser lieber Glaubensbruder Sandro im Posting zuvor mal wieder deutlich aller Welt beweist. Wie immer schmeißt er irgendetwas in den Ring, ohne wirklich einmal detailliert darzustellen, worauf denn diese Behauptung nun ganz genau gründet.
Ihr zweiter Beitrag, lieber Peter, ist dermaßen unsachlich und beinhaltet nicht einen einzigen wertvollen Aspekt im Bezug auf die Diskussion um die Frauenordination, dass mir inzwischen Zweifel aufkommen, ob Sie nicht in Wahrheit ein uns hier allen bekannter User mit einem neuen Nick sind.
die allerherzlichsten Grüßen an meine lieben Brüder, Euer R. Getti
Peter B aus E am 17.04.2008. 21:29
Lieber R.Getti
Auf mehrere Forenbeiträge hatte niemand reagiert.
Mag sein das d.d. eine gewisse Agressivität aufgebaut wurde,war aber nicht ganz so beabsichtigt. Nun zum Thema : Ich wollte durchblicken lassen daß es mir persönlich egal wäre ob Frauen im Amt sind oder nicht! Zum Nachdenken/zur Anregung gab ich das Beispiel der Kinderpredigtpraxis bei den Mormonen. Dieses sehe ich mit gemischten Gefühlen ,aber hiergegen ist in der Bibel nichts zu finden .Unter der Maßgabe der Geistesinstruktion müssten alle anderen Kirchen diese Praxis bewundern.Die Mormonen besitzen ebenfalls das Apostelamt. Für meine Begriffe ist jeder dämlich der nach einem Amt strebt ,männlich oder weiblich.Ich achte jede Glaubensrichtung hoch und kenne gewisse Sachen die jeden Hochachtung abverlangen müssten. Dieses fehlt hier und ich denke man weiß es nicht besser.
Zum Beispiel Islam..,Aber davon genug fürs erste.
Was meiner persönlichen Phlegmatik widerspricht,(Frauenordination zugeordnet) wäre Jesus Sirach(Apogryph.- mir ist auch bekannt ,das Luther dieses zu d. Helg. Schriften zählte aber der Bibel nicht gleichsetzen wollte).. " die Frau schweige in der Gemeinde" . Da Gott für meine Begriffe geschlechtslos ist kann ich mich da nicht so aufreiben wie Leute mit fundamentalistischen Ansichten ,ob Anlikan.Apost.,NAK,oder,oder...,Der Abschlußsatz stammt von Jesus,vorangegangen war " Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht,denn Ihrer ist das Himmelreich".
Lieber Peter B.
Gern hätten viel mehr reagiert. Aber Sie werden doch selbst feststellen das es völlig sinnlos ist hier sachlich zu schreiben, wenn eine bestimmte Person ständig dumme Bemerkungen und Beleidigungen
gegen andere abläst.
Hallo Ihr Lieben,
ich war heute Morgen auch in der Kirche, in der Evangelischen Kirche in meiner Nachbarschaft, da ja zurzeit Konfirmationen in der EK gefeiert werden und meine Frau und ich eingeladen waren.
Es war ein beeindruckendes Erlebnis. Die Konfirmanden haben den Gottesdienst mitgestaltet. Die Predigt war Christus- und Gottzentriert, wie ich es lange nicht erlebt habe (Okay, der Pastor ist mein Nachbar und wir haben ohnehin ein gutes Verhältnis). Auch die jungen Leute standen naturgemäß im Mittelpunkt. Wer behauptet, dass heute Morgen an jenem Ort nicht der Heilige Geist der wirkende war, den bezeichne ich ohne schlechtes Gewissen und mit Nachdruck als Lügner.
Wenn ich mich demnächst mal wieder voll auf Gott und Jesus Christus konzentrieren und etwas Praktikables für mein Leben an die Hand bekommen möchte, werde ich wieder einen Gottesdienst der EK besuchen. Vielleicht werde ich wieder eine so gelungene Stunde erleben können.
Was mir nicht gefallen hat ist, dass viele Anwesende offensichtlich keinen regelmäßigen Kirchbesuch gewohnt sind und deshalb vielfach eine latente Unruhe herrschte, die den lebenslangen NAK-Besucher, der Ruhe und Stille in seinem Kirchenschiff gewohnt ist, schon mächtig stören kann. Aber dieses Problem dürfte sich an einem normalen Sonntag auch nicht ergeben.
Peter B aus E am 22.04.2008. 21:34
Lieber R.Getti
Viele ,wie auch ich,werden sich mit Ihnen freuen ,dass Sie Ihre geistige Heimat und auch einen gewissen Frieden gefunden haben. Wie die NAK hat natürlich auch Die Evangel. Kirche nicht nur Vorteile.Die positive Grundeinstellung die Sie dieser Kirche haben sollten Sie beibehalten um sich selbst auch hier vor Enttäuschungen zu bewahren. Wie Sie wissen werden sind auch die Ziele nicht ganz identisch. Auch ,um auf unseren persönlichen Disput zurückzukommen, ist man als hauptamtlicher Prediger mehr oder minder verdienend in fast allen Amtsstufen tätig .Ich erinnere an Ihr Zitat. Dennoch glaube ich auch,dass eine gute Predigt ihr Geld wert ist oder? Und nicht vergessen, Die wertvollsten Menschen bekennen sich oftmals zu keiner hier genannten Konfession!
Liebe Grüsse
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