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Plagiat-Fall mit Geschichtsklitterung durch BAP Rockenfelder

Rockenfelder stiehlt geistiges Eigentum der KAG und betreibt Geschichtsfälschung hinsichtlich der Entstehung der katholisch-apostolischen Gemeinden

Nach der Fälschung des „Testimoniums der Apostel“ (1836) durch das Apostelkollegium der Neuapostolischen Gemeinden 1932 (siehe Dokument ad-064) und der Schrift "Christi Worte über die Vollendung der Wege Gottes mit seiner Kirche, dem Volke Israel und der ganzen Menschheit und Schöpfung“, Augsburg 1879 von William R. Caird und Johann E. G. Lutz durch Johann Gottfried Bischoff „Die Vollendung des Heilsplanes Gottes nach den Worten Jesu“, 1935 (siehe Dokumente ad-114a und ad-114b), liegt ad fontes. nun ein Vergleich einer weiteren Plagiats-Schrift vor.

Es handelt sich um folgende Schriften:

„Die Entstehung des Werkes Gottes in unserer Zeit“, aus dem Englischen übertragen und den Gemeinden erzählt – Dritte, unveränderte Auflage – Berlin 1904 – In Kommission bei J. Hoffmann (Schrift aus den katholisch-apostolischen Gemeinden – im folgenden KAG-Schrift genannt)

„Geschichte der Neuapostolischen Kirche“ – Herausgegeben von J. G. Bischoff, Frankfurt a.M. – Zusammengestellt und bearbeitet von G. Rockenfelder, Wiesbaden – Druck und Verlag: Friedrich Bischoff, Frankfurt a.M. (Schrift der Neuapostolischen Kirche in mindestens 3 Ausgaben – im folgenden NAK-Schrift 1987 genannt)

In einer „Stellungnahme zu Plagiat-Vorwürfen im Internet“ reagierte die Neuapostolische Kirche International AG Geschichte der NAK am 19. April 2007 auf die durch ad fontes. erhobenen Plagiatsvorwürfe (siehe nak.org unter „Offizielle Verlautbarungen“ mit Datum 19.4.2007). In dieser Stellungnahme wird unter anderem darauf hingewiesen, dass auch die NAK-Publikation „Geschichte der Neuapostolischen Kirche“ (G. Rockenfelder, o.J., 1960, 1988) „plagiative Qualität“ besitzt. Es heißt zum Abschluss der Stellungnahme, dass „erst nach einer quellenkritischen Analyse eine abschließende Bewertung vorgenommen werden kann“.

Nachdem nun bereits 9 Monate vergangen sind und bis heute keine Bewertung der Geschichtskommission der NAK vorliegt, wollen wir nach gründlicher Auswertung die Ergebnisse zu diesem Plagiats-Fall auszugsweise vorstellen. Der Verfasser des ad fontes. vorliegenden Vergleichs will nicht genannt werden, ist der Redaktion jedoch bekannt.

Rockenfelder bediente sich in den Teilen 1-7 der NAK-Schrift 1987 den Kapiteln 1-7 der KAG-Schrift und somit der ganzen Schrift der KAG.

In der Summe muss auch hier wieder festgestellt werden, dass die NAK durch einen hochrangigen geistlichen Führer in den genannten Teilen zu annähernd 80% aus einer Vorlage aus katholisch-apostolischen Quellen abgeschrieben hat.

Veränderungen und Auslassungen sind zu folgenden Themen auffällig:

- Prophetenamt, Gabe der Weissagung und Aussagen zum Vierfachen Amt

- Das Apostelamt allein wurde herausgearbeitet unter Weglassung des Prophetenamtes

- Kirchenverständnis – Aussagen die von Kirchenabteilungen sprechen oder die christlichen Kirche zusammen als Kirche Christi bezeichnen

Der Chef-Historiker der NAK Walter Drave sollte nun endlich Stellung zu diesen Schriften beziehen.

Dieser weitere Plagiatsfall ist an Falschheit kaum mehr zu überbieten und das eigentliche Gesicht der NAK wird immer deutlicher:

Eine bedenkliche Kopie des geistlichen Originals.

Dieses Plagiat ist deshalb besonders brisant, weil es sich um die Entstehung der katholisch-apostolischen Gemeinden handelt. Weshalb erlaubt sich die Kirchenleitung der NAK immer wieder in die Geschichte der katholisch-apostolischen Gemeinden bewusst verfälschend einzugreifen?

Es ist schon bedenklich, seine eigene Geschichte durch willkürliche Interpretation der Geschichte anderer zu präsentieren.

Erklärungen sind gefordert.

Update 25.1.2008

Auslassung des Prophetenamtes

KAG, Seite 45, Abs.3

„Wir wollen hier einen Augenblick stehen bleiben und den Charakter dieser beiden Völker kurz mit einander vergleichen, um zu sehen, wie beide dem HErrn dazu gedient haben, unter ihnen die zwei Hauptämter der Kirche, das Apostel- und Prophetenamt, wieder hervorzubringen.”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 39, Abs.3

„Hier wollen wir einen Augenblick verweilen und die wichtigsten Eigenschaften der Völker dieser beiden Länder betrachten, um zu sehen, wie beide Herrn gedient haben, damit das bedeutendste Amt der Kirche Christi, nämlich das Apostelamt, offenbar werden konnte.”

Das vierfache Amt wird durch das Amt ersetzt

KAG, Seite 52, Abs.2

„Doch da war noch viel zu tun. Die Menschen, die wohl imstande gewesen waren, zu hören und die Stimme des Trösters zu erkennen, mußten doch erst noch auf mancherlei Weise erzogen werden. Dazu sollten sie vor allem das vierfache Amt empfangen, das Christus im Anfang gegeben hat, und wodurch Er Seine Heiligen zur Vollkommenheit hinanführen will. Auch sollten sie erst die wahre Ordnung der Anbetung lernen. [...]”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 43, ab Zeile 17

„[...] Aber vieles mußte erst noch geschehen. Menschen, diebefähigt waren, die Stimme ihres Erlösers zu hören, zu verstehen und zu erkennen, mußten zuerst auch auf verschiedene Weise in die Bahnen Gottes gelenkt werden. Zu diesem Zweck war für die Gläubigen vor allen Dingen das Amt erforderlich, das Christus am Anfang gegeben hatte und durch das er seine Heiligen zur Vollendung führen wollte. Sie mußten auch noch die wahre Ordnung des Gottesdienstes lernen. [...]”

Weggelassen, dass Hr. Cardale nicht an den Albury-Konferenzen teilgenommen hatte; aus „frommen Engländer - treuen englischen Kirchenmannes” wird „frommer Mann”

KAG, Seite 56 im letzten Absatz

„Wir wenden uns zu Herrn Cardale. Dieser Mann war von Anfang an getrieben worden, an dem Werke tätigen Anteil zu nehmen. Er gehörte nicht nur zu denen, die nach Port-Glasgow gereist waren, sondern hatte überhaupt von Anfang an nach mancher Seite hin eine gewisse Führerschaft ausgeübt. Bei den Albury-Konferenzen war er nicht zugegen gewesen. Damals lebte er still in London seinem Berufe, seiner Familie und der Wissenschaft, und wo irgend in dem Kirchspiele, wo er wohnte, ein gutes Werk unternommen wurde, war er dabei. Er war so recht das Bild eines frommen Engländers, eines treuen englischen Kirchenmannes. [...]”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 46 letzter Absatz

„Wir wenden uns nun John Bate Cardale zu. Dieser Mann war von Anfang an getrieben, im Werk Gottes tätig zu sein. Er war nicht nur einer jener, die nach Port Glasgow gereist waren, sondern zeigte auch immer wieder seine Fähigkeiten als Führer. Er lebte bislang ruhig in London, widmete sich seinem Beruf, seiner Familie und der Wissenschaft, und wann immer ein gutes Werk in seiner zuständigen Gemeinde getan werden konnte, war er dabei. Man konnte ihn mit Recht als einen frommen Mann bezeichnen. [...]”

Auslassen der Sammlung von Gläubigen aus allen Teilen der Kirche

KAG, Seite 60, Abs.2

„Es hat Gott gefallen, in und durch jene Männer Jesum Christum, den Apostel unseres Bekenntnisses, in einer besondern und geheimisvollen Weise wieder zu offenbaren. Er stattete sie aus mit der Fülle der Kraft, das Amt des Heiligen Geistes, das Amt des Neuen Testamentes auszurichten. Er gab vollen Segen des Evangeliums in ihre Hände und lehrte sie, als Seine weisen Baumeister die Kirche wieder zu bauen, wie sie am Anfang gewesen ist, oder vielmehr diesen Aufbau zu beginnen durch Sammlung der Gläubigen aus allen Teilen der Kirche und durch Bildung von Gemeinden auf den ursprünglichen Grundlagen und dem ursprünglichen Plane gemäß. Und diese Gläubigen und Gemeinden sollten das Siegel des Apostelamtes dieser Männer sein, wie auch Paulus seine Gemeinden das Siegel seines Apostelamtes nennt.”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 49, Abs.2

„Gott wollte durch diese Männer Jesum Christum, den großen Apostel unseres Bekenntnisses, neu offenbaren. Er füllte sie mit seiner Kraft an, damit sie das Amt des Heiligen Geistes und des Neuen Testamentes ausüben konnten. In Ihre Hand legte er den vollen Segen des Evangeliums und lehrte sie als weise Baumeister seine Kirche wie am Anfang zu bauen und neue Gemeinden auf dem ursprünglichen Fundament des einmaligen Planes zu gründen. Die Gemeinden und Gläubigen sollten das Zeichen des Amtes dieser Männer sein, wie schon der Apostel Paulus seine Gemeinden als das Siegel seines Apostelamtes bezeichnete (1. Korinther 9,2)”

Aus „Fürbitte für die ganze Kirche” wird „Fürbitte für das Werk Gottes”

KAG, Seite 67, Abs.2, Zeile 17

„[...] Nun erhob sich Herr Cardale und erteilte eine tiefe Belehrung über das Geheimnis des Leibes und Blutes Christi und ermahnte die, die es zu empfangen wünschten und doch seiner unwürdig wären, ernst. Hieran schloß er eine große sehr weite Fürbitte für die ganze Kirche und besonders für diese Gemeinde und ihre Diener. [...]”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 53, Abs.2, Zeile 14

„[...] Der Apostel Cardale stand auf und hielt eine ernste und tiefgehende Predigt über das Geheimnis des Leibes und des Blutes Christi und ermahnte alle Gläubigen, die an dem Leib und Blut Jesu teilhaben wollten, sich auch würdig darauf vorzubereiten. Dann fügte er eine umfassende Bitte für das Werk Gottes im allgemeinen, für diese Gemeinde im besonderen und die Diener Gottes hinzu. [...]”

Aus „die Sünde der Glieder der Kirche” werden „die Sünden der großen Kirchen”

KAG, Seite 78, Abs.1, Zeile 1

„[...] Danach wollte er um die unmittelbare Ordiation beten, aber gerade als er sprechen wollte, kam der Geist über den Apostel, und er sprach zuerst Worte schwerer Betrübnis über die Sünde der Glieder der Kirche, die die heiligen Ämter Gottes verachtet und verworfen hätten, und über die geringe Bereitschaft selbst dieser Gemeinde, in Gottes gegenwärtigen Rat völlig einzugehn. [...]”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 58, Abs.2, Zeile 4

„[...] Danach wollte er um die Amtseinsetzung beten. Aber gerade als er beginnen wollte, trieb der Heilige Geist den Apostel zum Reden. Er sprach zuerst Worte schwerer Betrübnis über die Sünde der großen Kirchen, die die heiligen Ämter Gottes verachtet und verworfen hatten, und über die geringe Bereitschaft selbst der Gemeinde des Herrn, in Gottes gegenwärtigen Rat völlig einzugehen. [...]”

Aus „ganzer Kirche” wird „ganze Christenheit”

KAG, Seite 98, Ende Abs.2

„[...] Sie sollten auf alles achten und nach ihrer Rückkehr von allem berichten, was sie gesehen und gelernt hätten, sodaß nach diesen Berichten alle Zwölfe zusammen imstande wären, den Zustand der ganzen Kirche zu kennen.”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 70, Ende Abs.3

„[...] Sie sollten auf alles achten und nach ihrer Rückkehr nach Albury vor allem berichten, was sie gesehen und gelernt hatten, so daß nach dem Austausch ihrer Erfahrung alle Apostel zusammen imstande sein mußten, ein wahres Bild über die Zustände in der ganzen Christenheit zu gewinnen. [...]”

Ausführungen zum vierfachen Amt bzw. Prophetenamt verändert

KAG, Seite 72, Abs.3

„Am andern Morgen wurden viele Worte der Weissagung gesprochen, die auf eine würdige Vorbereitung auf den heiligen Dienst am Abend hinwiesen. Es sollen keine Fremden, nur Glieder der Gemeinde zugegen sein. Am Schlusse des Morgendienstes fand ein unerwartetes Ereignis statt. Es wurde ein Wort der Weissagung an den Propheten Taplin gerichtet, ich glaube von Herrn Cardale selbst, worauf dieser vom Geiste getrieben, auf Taplin zuschritt, ihm die Hände auflegte und ihn zum Propheten dieser Gemeinde ordinierte. So brachte Christus in Seiner Schöpfermacht, ausgeübt durch den Apostel, in der Kirche das Amt der Propheten, das seit so vielen Geschlechtern nicht mehr gesehen worden war, wieder hervor. Die andern drei Ämter, Apostel, Evangelisten und Hirten, waren schon da. Was aber das prophetische Amt angeht, so hatten bisher wohl einzelne Personen, Männer und Frauen, in der Kraft des Geistes geredet, aber jetzt war das Amt eines ordinierten Propheten wiederhergestellt worden.”

NAK, Ausgabe 1987, Seite 55, Abs.2

„[...] Am anderen Morgen wurden viele Worte der Weissagung gesprochen, die auf eine würdige Vorbereitung für den heiligen Dienst am Abend hinwiesen. Es sollten keine Fremden, sondern nur Glieder der Gemeinde zugegen sein. Am Schluß des Morgendienstes trat ein unerwartetes Ereignis ein. Der Apostel Cardale schritt, vom Geiste getrieben, auf Edward Oliver Taplin zu, legte ihm die Hände auf und setzte ihn zum Propheten für diese Gemeinde. So gab Christus in seiner Fürsorge durch den Apostel seiner Kirche die jeweils notwendigen Amtsgaben und Kräfte. [...]”

Einige Beispiele für ausgelassene Textpassagen:

Aussage zu Eduard Irving ausgespart

KAG S.16 ab Zeile 11 bis S.17 Zeile 2:
„Hier begegnen wir dem Namen eines Mannes, der eine hervorragende Stelle in diesem Werk eingenommen hat, und über den viel Missverständnis herrscht. Es ist Eduard Irving. Er war ein Schotte, Geistlicher einer schottischen Kirche in London und ein so bedeutender Prediger, dass die Leute von weit her kamen, ihn zu hören. Irving gehörte zu denen, die gelernt hatten zu glauben, dass die Wiederkunft Christi nahe sei.“

Aussage über das katholische Wesen des Werkes ausgelassen

KAG S.19 Teil des 2. Absatzes:
„[…] Wie gesagt, es war dies ein katholisches Werk, d.h. ein allgemeines, das die ganze Kirche anging, und konnte darum unmöglich auf einen Teil der Kirche beschränkt bleiben.“

Aussagen zu Zungenrede und prophetische Rede ausgespart

KAG S. 26 Absatz 2 und 3, sowie S. 27 1.Absatz:
„Irvings Prüfen ging bis zum September 1833. Dann wusste er, wie er in seiner Kirche und Gemeinde zu handeln habe. Er war sich klar geworden, dass, wenn es dem Heiligen Geiste gefallen sollte, durch ein Glied seiner Herde zu reden, er dies nicht hindern dürfe. Die Kirche ist das Haus des Herrn; wer hat wohl mehr Recht, darin zu reden als der Herr des Hauses selbst? So dachte er und erklärte denn an einem Sonntag Abend der Gemeinde, er könnte sich nicht mehr länger schuldig machen, den Heiligen Geist zu dämpfen. Er las größere Abschnitte aus dem 14. Kapitel des 1. Korintherbriefes vor und sagte dann, dass er diese Stellen der Heiligen Schrift fortan als Führer gebrauchen werde. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Irving so nur in und für die eine Gemeinde handelte, deren Pfarrer er war. So wurde denn von jetzt an das Wort der Weissagung in den öffentlichen Gottesdiensten Irvings oft gehört. Natürlich erregte das das größte Aufsehen. Es war wie in den Tagen der ersten Apostel. Sowohl Juden wie Heiden glaubten damals, die, die in Zungen redeten oder weissagten, wären toll oder trunken. Ebenso gings jetzt in London. Von allen Seiten kamen die Leute herbei, diese wunderbaren Dinge zu hören; und es war doch nur die Stimme ihres Heilands. Und wenn sie sie hörten, wurden sie entrüstet und erklärten alles für Gottlosigkeit. Einmal erregte man einen solchen Tumult in der Kirche, dass Leute geradezu in Lebensgefahr gerieten. Da bestieg Irving die Kanzel, sprach: Lasset uns beten, und flehte den Herrn an, den Sturm zu stillen und das Rasen des Volkes zu beruhigen. Und er half. Als Jesus auf Erden war, sagten die Leute von Ihm, dem Heiligen: Er hat den Teufel, Er lästert Gott. Es ist nichts Neues für Ihn, verachtet, gelästert und von Menschen verworfen zu werden.“

Aussage zur allgemeinen Christenheit ausgelassen

KAG S.47 Abs.2:
„Aber der HErr vergaß nicht, dass die ganze katholische Kirche der Tempel Seines Geistes ist. Er suchte auch andere Teile der Christenheit heim und begehrte Einlaß in jedem Teile seines Tempels. Es waren freilich nur wenige, die ihn jetzt schon aufnahmen.[…]“

Aussage über falsche Weissagung, die durch die Gabe der Geisterunterscheidung von H. DRUMMOND unterbunden wurde weggelassen

KAG ab S.61 letztes Wort:
„Da ereignete sich etwas, was natürlich schmerzlich berührte, auch Zweifel an der Gabe der Weissagung erwecken konnte, aber schließlich doch, wie alles derartige, dazu diente, die Wahrheit in ein um so helleres Licht zu stellen. Ein junger Arzt sprach einige Worte in übernatürlicher Kraft. Die Worte selbst schienen harmlos, aber Herr Drummond, der die Gabe, die Geister zu unterscheiden besaß, erkannte vermöge dieser Gabe, daß diese Äußerungen nicht vom Heiligen Geiste, sondern von einem trügerischen Geiste herrührten, und gebot, selber in der Kraft des Geistes redend, dem Mann zu schweigen. Herr Drummond fuhr dann noch eine Weile fort zu reden, indem er von Gottes Liebe zu Seinem Volke sprach und von Seinem Willen, die Seinen mit dem Heiligen Geiste zu versiegeln. […] Mit dem hier letzten Satz knüpft die NAK wieder an.

Erklärungen zum goldenen Leuchter weggelassen

KAG S.73, Ende Abs.2:
„Auf die genauere Erklärung dieses großen Vorbildes können wir hier nicht eingehn. Nur soviel sei gesagt, der eine Schaft und die sechs Zweige sind das Bild des Engels einer Kirche und seiner sechs Ältesten, durch die eine Gemeinde geleitet und regiert werden soll.“

Erklärung zum Amt des Ältesten weggelassen

KAG S.73, Abs.3:
„Hierauf wurde der Prophet vom Geiste getrieben, fünf Männer aufzurufen und sie anzuweisen, ihre Sitze als Älteste einzunehmen. Der Sechste wurde Tags darauf berufen. Drei dieser Männer Geistliche der Schottischen, zwei der englischen Kirche; sie waren alle fünf Evangelisten und Straßenprediger gewesen. Herr Tudor, der sechste, war Gelehrter und Schriftsteller. Das Ältestenamt ist aber nicht ein besonderes Amt, etwa ein fünftes neben den vier. Es ist das erste im vierfachen Amt. Was die Apostel in der Gesamtkirche, das sind die Ältesten unter den Engeln in der Einzelgemeinde. Petrus, der Apostel nennt sich den Mitältesten, und der Apostel Johannes beginnt seinen 3. Brief mit den Worten: Der Älteste der auserwählten Frau. Die Apostel sind Älteste, die Ältesten des Herrn, gekrönt Älteste, aber nicht alle Älteste sind Apostel.“

Weissagung des Propheten TAPLIN wird weggelassen

KAG S.74, Abs.2, Zeile 19:
„Der Prophet sprach in Weissagung. Soll nicht der Herr versiegeln den Bund mit Seinem Diener im Sakrament Seines Leibes und Blutes? Laßt die Diakonen Brot und Wein herzutragen, aber laßt sie sorgen für Brot ohne irgend einen Flecken des Sauerteiges. Der Apostel gebot den Diakonen sogleich zu gehen und ungesäuertes Brot zu bereiten,“

Das Wirken und die Aufgabe des Engels bei der Segnung und Einsetzung der Ältesten und Helfer für die Gemeinde wird weggelassen

KAG S.78, Zeile 24:
„Nachdem der Apostel auf seinen Platz zurückgekehrt war, wies er den Engel an, auch nun den Ältesten die Hände aufzulegen und dann in Gemeinschaft mit diesen den Helfern, ihnen so Vollmacht erteilend, in ihrer besonderen Stellung zu arbeiten, aber alle unter der Leitung des Engels. Dem Engel wurde gesagt; daß er seiner Gemeinde der Repräsentant Christi, des einzig wahren Engels und Hauptes der Kirche, sein sollte, die Ältesten würden ihm gegeben, um ihm im Regiment zu helfen, nicht als ob sie ihm gleich ständen, sondern sie seien seiner Autorität unterstellt.“

Tägliche Gottesdienste und frühe Morgenversammlungen weggelassen (Ausgabe 1987, in der Erstauflage noch enthalten)

KAG S.79, Abs.3:
„Die andern Gemeinden hatten sich, wie wir gehört haben, in ihren ersten Anfängen ganz ähnlich wie die Irvings entwickelt. Die zweite Gemeinde war die der Salem-Kapelle zu Bishopsgate gewesen. Hier hatte man bald mit täglichen Gottesdiensten und frühen Morgenversammlungen begonnen.“

Einen Absatz zum Kirchen und Missionsverständis weggelassen

KAG S.97 Abs.2:
„Immer wieder müssen wir daran erinnern, die Erde ist des HErrn und was sie erfüllt. Er ist der HErr und König nicht nur von England und der englischen Kirche, sondern die Kirche auf der ganzen Erde ist Sein geheimnisvoller Leib. Die Christenheit umfasst alle Getauften, wo sie auch getauft sein mögen. Die Apostel hatten zu lernen, daß sich ihre Sendung so weit ausdehnen solle. Gott liebt Seine Kinder, wo sie auch seien, und welcher Nation, Sprache und Farbe sie auch angehören mögen. Die Apostel sollten Seine Botschaft zu allen Gliedern Seiner großen Familie tragen.“

Drucken  25.01.2008. 06:26

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