Drucken 30.04.2007. 19:06
Kann mir mal einer erklären was für eine Seite das hier ist??
Ist schon ziemlich erbärmlich sein Leben nach der Kritik an andere zu richten.
Laut "http://www.nak.org/de/kennenlernen/" heisst es: Der Einzelne ist Gott gegenüber für sein Verhalten verantwortlich.
Mich wunderts das die NAK sich überhaupt zu sowas äussert.
Naja, wenn ihr damit glücklich werdet ... glaube, fürs Seelenheil wirds nicht so ganz reichen.
Hallo Benni,
für Veröffentlichungen, die einen wissenschaftlichen Anspruch erheben, gelten nun mal formale Kriterien.
Als kurzer Einstieg dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Publikation
Die Frage ist, ob eine Veröffentlichung in der UF diesen Kriterien unterliegt, so wie man hier bei Ad fontes der Ansicht ist, oder nicht, wie es die AG GNK in ihrer neuesten Stellungnahme darlegt.
Wie immer man sich hier positioniert, das Seelenheil sollte davon ganz unbetroffen bleiben ;-)
Ich finde, hier hat sich ein munteres Geplänkel entwickelt, das letztlich nur die Qualität der Veröffentlichungen beider Gruppen anheben kann.
LG, Andreas
Moin Benni!
Benni schrieb:
"Ist schon ziemlich erbärmlich sein Leben nach der Kritik an andere zu richten."
Und Du gehst uns darin mit Deinem obigen Beitrag als leuchtendes Beispiel voran.
Auch Dir alles Gute für Dein Seelenheil und beste Grüße, Lars
Ok, ich hab da zuweit geschossen, da habt ihr recht. Da ist mein Temperament durchgegangen.
Bin zufällig auf diese Seite gestossen, nach der Veröffentlichung von heute auf der NAK.org.
Mit meinem Beitrag meinte ich jetzt nicht unbedingt diesen Artikel, sondern hatte mich eher auf die früheren Beiträge bezogen. War halt der neueste Beitrag, mir ist schon klar das ein korrekter Quellennachweiss erforderlich ist, schon allein wegen der Beweiskraft.
Was das Seelenheil angeht, bitte ich um Entschuldigung, das ist alleine Gott vorbehalten.
Aber trotzdem eine Frage, was bringt dieses "Geplänkel" diesen Personen?
Prinzipiell halte auch ich es für richtig, wissenschaftliche Artikel - auch wenn sie in einer Zeitschrift mit nicht-wissenschaftlichem Hintergrund erscheinen - mit korrekten und vollständigen Quellenangaben zu veröffentlichen.
Bedenken habe ich aber bezüglich der sich zunehmend etablierenden Praxis, dass Mitglieder der NAK auf eigenen freien Internetseiten ihre Kritik in der Art öffentlicher Briefe in mal mehr und mal weniger scharfem Tonfall äußern.
Ein öffentlicher Brief ist nunmal kein Brief im eigentlichen Sinne, sondern hat in den meisten Fällen anklagenden Charakter, oder muss zumindest auf den Adressaten so wirken. Solche Art von Kritik - und mag sie sachlich noch so gut begründet sein - wird in den wenigsten Fällen als konstruktiv aufgefasst. Die daraus resultiernde Abwehrhaltung der NAK ist mir somit keineswegs unverständlich.
Ich wünsche uns allen für die Zukunft einen maßvollen Gebrauch dieses Instrumentes, trägt es meinem Empfinden nach eben gerade nicht zu einem objektiven und offenen Umgang in unserer Kirche bei. Und genau das wünschen wir uns doch, oder?
Bruder Hendrik schreibt:
"Ein öffentlicher Brief ist nunmal kein Brief im eigentlichen Sinne, sondern hat in den meisten Fällen anklagenden Charakter, oder muss zumindest auf den Adressaten so wirken. Solche Art von Kritik - und mag sie sachlich noch so gut begründet sein - wird in den wenigsten Fällen als konstruktiv aufgefasst. Die daraus resultiernde Abwehrhaltung der NAK ist mir somit keineswegs unverständlich."
Jetzt atmen Sie mal kräftig durch, werter Bruder Hendrik. Was Sie da schreiben ist neuapostolische Apostellehre auf dem Silberteller präsentiert: nämlich "was öffentlich vorgebracht wird ist automatisch anklagend"!
Im Klartext sagen Sie damit:
Selbst wenn die Kritik sachlich völlig in Ordnung wäre und darüberhinaus auch noch bestens begründet, nehmen wir (die Kirchenleitung der NAK) sie nicht an, weil konstruktiv in unseren Augen nur jene Kritik sein kann, die uns nicht anklagt, sprich unserer Lehre widerspricht.
Das deckt sich mit den Angaben die Apostel Sepers gemacht hat bezügl. der neuapostolischen Apostelversammlungen, gegen die offensichtlich selbst interne Tagungen der SS und SA-Führung "offene Verantstaltungen" waren.
Dann seien Sie wenigstens so christlich ehrlich und sagen ganz offen und unverblümt:
§1 Unser heiligen NAK-Apostel haben kraft durchlauchtester Direktleitung zu Gott persönlich (weshalb neben den Ergebnissen der diversen Projektgruppen selbst Jesus hin und wieder geflissentlich übergangen werden kann) immer recht.
§2 Sollte sie wider Erwarten des Irrtums überführt werden, so tritt automatisch §1 in Kraft.
Dann könnten die Leser wenigstens den Eindruck mitnehmen:
Na ja, gehirngewaschen sind sie ja alle, aber er ist wenigstens noch ein wenig ehrlich...
MfG
R/S
Zu dem oben geschriebenen Beitrag.
Vielleicht hat sich der Hendrik nicht 100% klar ausgedrückt.
Meiner Meinung nach dient konstruktive Kritik dazu, die Situation für alle zu verbessern. Wenn man sich diese Seite anschaut, erscheint alle 4 bis 10 Tage eine neue Kritik an der Leitung der neuapostolischen Kirche.
Meiner Meinung nach sind diese Briefe wenig konstruktiv, denn sie dienen nur zur Schwächung und zum Schaden der anderen Seite, in diesem Fall die NAK.
Wenn man sich hier über die Beweispflicht streitet, sollte mal ein Quellnachweis gebracht werden für die im obrigen Beitrag von R/S genannte These : "weshalb neben den Ergebnissen der diversen Projektgruppen selbst Jesus hin und wieder geflissentlich übergangen werden kann"
Benni, dass die apostellastige Koordinationsgruppe (KG) die meisten Projektgruppen-Ergebnisse torpediert, um sie an das systemische Dogma anzupassen, ist nicht erst seit dem jüngsten Sepersinterview ein offenes Geheimnis. Zahlreiche Mitglieder solcher Gruppen haben mir dies persönlich bestätigt.
Und wie Jesus in den diversen Lehrausflüchten der NAK ebenso wie in den allermeisten Predigten übergangen wird, na, dazu brauchst du nur mal den Vergleich in anderen Glaubensgemeinschaften zu suchen (Nicht-Sekten, versteht sich). Die Apostel- und "Werk-Gottes-Lastigkeit" der NAK ist mittlerweile mehr als krankhaft. Selbst das Bibelwort wird vom Stammapostel geschenkt, obwohl der mit dessen Inhalt wohl am wenigstn zu tun oder gar gemein hat...:-(
Aber darum geht dir auch gar nicht, Benni, nicht war. Dir geht es, wie allen TBs, einfach um die heimelige Seligkeit am richtigen Glauben zu stehen. Nun, den will dir weiß Gott keiner nehmen. Sie du nur zu, dass du in diesem Wunschtraum nicht fallest...:-)
Folkmar Schiek am 09.05.2007. 20:22
Liebe Brüder,
ich begrüße den Austausch, den ihr über die jüngsten Veröffentlichungen führt und halte es auch für richtig, dass wir darüber unser Empfinden und unsere Meinung äußern.
Ich werde mich in den nächsten Tagen über die in sehr scharfem Ton geführte Stellungnahme der Projektgruppe äußern und nochmals mein Anliegen formulieren.
Lieber Folkmar, wer Wind säht, wird Sturm ernten.
Benni hat durchaus recht: Es geht mir gar nicht darum, konstruktive Kritik in Frage zu stellen. Mir geht es vielmahr darum, auf welche Weise und in welchem Ton Kritik geübt und Diskussionen geführt werden. Die auf dieser wie auch auf anderen Webseiten praktizierte Methode der offenen Briefe und polemischen Anklagen scheint mir auf keinen Fall zielführend zu sein. Dadurch wird die Bildung zweier sich gegenüberliegenden Lager heraufbeschworen.
Wie soll dann mit Kritik umgegangen werden? Das hängt meiner Überzaugung nach ganz vom Thema ab:
Handelt es sich um Glaubensdinge, dann ist Kritik völlig unangebracht. Nein, damit meine ich nicht, dass wir das "gewirkte Wort" unreflektiert hinnehmen sollen. Auch mein persönlicher Glaube weicht in einigen - z.T. ganz entscheidenden - Punkten von der offiziellen Lehrmeinung ab. Ich stehe aber auf dem Standpunkt, dass jeder für sich das glauben darf, was er für sich als richtig empfindet. Sachlich und fair geführte Diskussionen darüber sind selbstverständlich statthaft, jedoch soll hier Meinungsfreiheit herrschen.
Bei Sachthemen ist in dem einen oder anderen Fall konstruktive Kritik sicherlich zulässig und vll. auch nötig. Dabei darf jedoch eins nicht vergessen werden: Der selbstkritische Umgang der Kirche mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart ist etwas, was wir uns noch vor zehn Jahren nicht im mindesten erträumt hätten. Inzwischen werden hier erste Schritte getan, und es sieht nicht so aus, als wolle man sich auf diesen ausruhen. Bis zu einer völlig objektiven und professionellen Position der Kirche zu sich selbst ist es aber noch ein langer Weg. Ich hoffe, dass sich für den Einen oder Anderen ein Weg findet, diese zarten Pflänzchen zu pflegen und zu einem Baum wachsen zu lassen, statt sie zu zertreten, weil sie noch nicht groß genug sind.
Lieber Hendrik,
ich stimme dir zu. Es ist einfach abscheulich wie hier herumgetrammpelt wird auf der NAK. Weiß denn hier niemand welche Reformen in unserer Kirche seit Stammapostel Fehr auf den Weg gebracht wurden. Selbstverständlich ist noch nicht Schluß. Stammapostel Leber ist ja kein Hardliner, sondern jemand der sich für die Weiterentwicklung unserer Kirche bemüht. Aber dass das nicht von heute auf morgen geschehen kann ist doch wohl allen klar. Denn immerhin glauben viele Menschen weltweit an unsere Lehre, und wenn wir diese jetzt innerhalb weniger Jahre über den Haufen schmeißen würden, was sollen denn alle diese Menschen jetzt denken. Wahrscheinlich würden sie mit einem Austritt reagieren, und das kann ja wohl nicht das Ziel von REformbewegungen sein. Also bitte liebe Kritiker habt doch Geduld. Es geht nicht immer alles so schnell wie man es sich wünscht. Außerdem bin ich der Ansicht das es wenig hilft auf irgendwelchen Webseiten zu jammern, liebe sollten alle Geschwister die konstruktive Verbesserungsvorschläge haben sich an den Stammapostel wenden z.B. per Brief und mehr sich dann melden würden desto ernster würden diese genommen. Aber stattdessen labern wir hier rum, wo uns kaum jemand zur Kenntnis nimmt.
Lieber R/S
Als Quellnachweiss hast du immer noch nichts gebracht, stattdessen wurder wieder kritisiert und sogar versucht zu kränken.
Hat das mit konstruktiver Kritik zutun???
Heutzutage gibt es die Meinungsfreiheit, jedem steht zu selber zu entscheiden welchem Glauben er beitritt. Wenn du nicht mit der Glaubenslehre der NAK einverstanden bist, dann wirst du auch nicht gezwungen diese anzuwenden. Ich glaube nicht, das die Glaubensrichtung, welcher auch immer du angehören magst, besagt das du andere in den Dreck ziehen sollst.
Mag ja sein, das die NAK Fehler gemacht, bzw. ungeschickt gehandelt hat, aber du musst einem Zeit geben, damit er daraus lernen und diese verbessern kann.
Genau wie JB geschrieben hat!!!
Und ich bin der gleichen Meinung wie Hendrik, wem steht es überhaupt zu des Anderen Glauben in Zweifel zu ziehen? Am Ende wird es eh jeder für sich selber rausfinden.
Andreas Unger am 10.05.2007. 13:11
Michelangelo bekam einmal den Auftrag, den Antichristen zu malen. Lange überlegte er, wie er dieses anstellen sollte. Schließlich malte er ein Bild, auf dem viele Betrachter ein Jesusbild zu erkennen glaubten, so wie man in jener Zeit Christus malte. Daher schüttelten viele den Kopf und regten sich über Michelangelo auf und bezichtigten ihn der Gotteslästerung. Wie kann man den "Herrn" malen, wenn man den Auftrag hatte, den Antichristen zu porträtieren? Wenige Betrachter aber bemerkten, wo der Unterschied lag: Dieser "Christus", den Michelangelo gemalt hatte, trug grimmige Gesichtszüge. Es sah auf den ersten Blick aus, als wäre es Christus, doch es war der an die Stelle des Herrn getretene Engel des Lichtes, der den Herrn nachäffte und der, wann man sich ihm wiedersetzt, grimmige Gesichtszüge aufweist.
Ich kann's auch nicht verstehen, dass so viele Leute so viel Zeit haben, nur die negativen Dinge zu suchen und zu sehen. Das ist hier so, dass ist auch auf anderen Seiten so...
Als die NAK vor Jahren bei RTL durch den Dreck gezogen wurde, sagte mir jemand sinngemäß: "Letztendlich regen sich über diese Sendungen / Kritiker nur die 'Treuen' auf. Die Mehrheit der Zuschauer nimmt das nur auf, aber es interessiert sie nicht wirklich."
Ich muss mich auch noch mehr darin üben, solche Kritiker nicht zu beachten. Je mehr wir uns hier äußern und damit beschäftigen, welcher Müll verbreitet werden soll, umso mehr freut die das.
Ich fühle mich in der NAK und in meiner Gemeinde sauwohl!
genau André ... schließlich hat ja unser geliebter STAP a.D. Richie Fehr mal gesagt: in der Bibel kommt das Wort "Kritik" auch nicht vor. Und was der STAP sagt, das stimmt.
Nur mal so als Gedankenanstoss: BEVOR ich anfing, den Kopf einzuschalten, fühlte ich mich in der NAK auch sauwohl. Dummerweise fing ich irgendwann damit an, den Predigten zuzuhören und das dort gesagte zu reflektieren und nachzuprüfen (damit befinde ich mich übrigens in guter Gesellschaft mit z.B. einem Apostel Paulus). Und dann ging es los: ich besorgte mir Literatur, die teilweise verwirrte (Thomas-Evangelium), teilweise anstrengend war (Bekenntnisse des hl. Augustinus), teilweise begeisterte (Jesus von Nazareth). Und nun spüre ich, das ich beginne, einen echten Glauben, eine echte Beziehung zu Jesus und Gott aufzubauen. Ohne Umwege über die in der NAK ständig penetrierte und verordnete Segenslinie. Und ich habe das Gefühl, das ich damit wesentlich tiefer und nachhaltiger glaube, als jemals zuvor in meiner 36-jährigen NAK-Zeit.
Dieser Vorgang ist nicht reversibel. Und das ist gut so ...
Lieber André,
ich gebe dir gänzlich recht, ich fühle mich auch in der NAK wohl. Für mich ist es der richtige Glaube, den ich akzeptieren kann und mit dem ich gut leben kann. Hinzu kommt das ich mich auch in meiner Gemeinde wohl fühle. Wir müssen echt üben diese zynischen Kritiker zu überhören und nicht zu beachten, denn alles was die wollen ist uns kaputt machen. Ich habe bisher noch keinen vernünftigen Vorschlag zur Verbesserung unserer Kirche gehört, sondern lediglich wie es nicht sein soll und was sich nicht gehört. Das hat alles immer eine negative Sphäre wenn man immer nur sagt, wie es nicht sein soll.
Lieber Ralf,
ich kann dich verstehen, du willst an Gott glauben ohne den Umweg der Kirche. Für dich ist Gott in jedem Stein und jedem Stück Holz das du spaltest, um mal einen Bezug zum sogenannten "Thomas Evangelium" zu nehmen. Das kannst du so ja auch praktizieren, schließlich wird niemand gezwungen in der NAK zu sein. Aber wer bereit ist sich dem Glauben an das Apostelamt unserer Kirche anzuschließen, der ist herzlich willkommen. Im Übrigen muss ich noch erwähnen dass ich nicht verstehen kann wieso wir hier über die Apostel der NAK und ihre Bedeutung streiten, wenn es doch den Papst gibt mit seinem Dogma und seiner Unfehlbarkeit, als ob der sich nie irren könnte. Dabei trifft auch er hin und wieder Fehlentscheidungen oder sagt mal etwas unpassendes. Sicher verstehe ich auch das du die Predigten wegen ihres manchmal fehlenden Inhaltes bemängelst, aber das ist ja von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, manch einer beschäftigt sich mehr mit der Bibel und bereitet sich intensiv vor auf den Gottesdienst, während ein anderer eher darauf hofft dass er diesmal nicht an den Altar gerufen wird. Dies halt ein Problem des mangelnden Enthusiasmus sich auch außerhalb der Kirche mit seinem Glauben zu beschäftigen. Es wäre bestimmt ein Schritt nach vorne, wenn unserer Kirche öfter Seminare und Weiterbildungen zu theologischen Themen veranstalten würde, um unsere Amtsträger fähigere Gottesdienste halten zu lassen.
Schwelle der Wahrnehmung noch weit höher lag als heute. Diese Zeit ist etwa seit zwei Jahren vorbei. Dein Anliegen - nun, das ist ganz offenbar von der PG Geschichte verstanden worden. Dass sie naturgemäß in Teilen andere Ansichten vertritt als du, ist selbstverständlich. Dass du das nicht akzeptieren kannst, ist ein Beweis von Intoleranz und Unsachlichkeit.
Man mag über die PG Geschichte einiges sagen - dass sie Schönfärberei betreibt und v.a. in der Vergangenheit betrieben hat; dass sie nicht unabhängig ist; dass sie nicht alle ihre Quellen offenlegt, offenlegen kann. All dies ist mit historischer Arbeit in jeder Kirchenabteilung verbunden. Du wirst dies so - genau so - auch bei der EKD finden, oder vielleicht in den Archiven des Vatikan.
Was man der PG Geschichte nicht vorwerfen kann, du aber getan hast, ist, dass sie die Quellen nicht ausreichend kennt, die Zusammenhänge nicht überblicken kann, kurz, die ganze Geschichte nicht verstanden hat. Du unterschätzt dabei diese so harmlos wirkende Gruppe und den mächtigen Apparat, der sich dahinter verbirgt, gewaltig.
Leider schlägt sich dies in deinen Artikeln nieder.
Was die thematische Quellenforschung angeht, bist du, lieber Folkmar, inzwischen deutlich überholt worden. Deine Artikel sind gelegentlich nett zu lesen, aber, da stimme ich der PG Geschichte zu, polemisch und in Teilen einem Idealbild der Gemeinden verhaftet, dass nicht der Realität entspricht. So viel Ehrlichkeit muss sein.
Glaubst du im Ernst, die Apostel wären die perfekten Menschen gewesen, Halbgötter fast, und die von ihnen geschaffenen Strukturen völlig frei von Neid, Unehrenhaftigkeit, Streit und Würdelosigkeit?
Du irrst dich, Folkmar. Vielleicht gibt es eine solche Gemeinde einmal - irgendwann. Aber bis dahin bleibt sie ein Traumgebilde.
Dass die NAK nicht perfekt ist, ihre Apostel nicht die hohen Ansprüche erfüllen, die man an sie stellen muss, dass dort wie in allen Gemeinschaften der Altar entheiligt, Gottes Gebote gebrochen, gesündigt wird - all das ist richtig. So bekennt es auch die Liturgie. Man sollte ihr aber nicht zum Vorwurf machen, dass sie dein Traumbild nicht erfüllt und gar wagt, es mit sachlichen, historisch fundierten Argumenten in Frage zu stellen.
Wake up.
(ERSTER TEIL, zweiter Teil siehe einen Kommentar weiter oben)
Lieber Folkmar,
du hast geschrieben:
"Ich werde mich in den nächsten Tagen über die in sehr scharfem Ton geführte Stellungnahme der Projektgruppe äußern und nochmals mein Anliegen formulieren."
Entschuldige mal, aber den Vorwurf des "scharfen Tons" mußt zuerst du dir gefallen lassen. Zu einer Zeit war er angebracht, als auf der Seite von NAK/I und ähnlichen Einrichtungen die Schwelle...
(weiter siehe oben)
Hallo A.K.,
mensch das hast du sehr gut gesagt und dem Folkmar mal deutlich verklickert. Wer hat denn hier zu erst angefangen wen zu kritisieren?! Der Folkmar hält sich wohl für unfehlbar und seinen Glauben für den einzig richtigen, aber von Toleranz und Respekt gegenüber einer mittelgroßen Glaubensgemeinschaft haben wohl die wenigsten schon was gehört. Ich falle ja auch nicht über andere christliche Kirchen her und maße mir an sie zu richten und zu beurteilen. Außerdem was soll dieser drohende Ton von Folkmar? Hat er denn irgendwelche Entscheidungsbefugnis über uns, unsere Kirche oder die PG zu richten? Ich finde das nämlich ganz unverschämt hier solche drohenden Gebärden lesen zu müssen.
Was geht denn hier ab?
Ich habe leider nur wenig Zeit. Darum kann ich nur einen Punkt aufgreifen.
J.B., was besagt denn das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes? Informieren Sie sich doch bitte, bevor Sie einen solchen Mist verzapfen. Ich kann Ihnen versichern, dass sich der Papst für weit fehlbarer hält, als dies die Herren Stammapostel in den letzten hundert Jahren taten.
Und an alle, die Folkmar angreifen: Ihr würdet also lieber in einem Staat leben, der keine Opposition, keine "andere Meinung", kein Korrektiv zulässt? Viele NAKler scheinen einen Hang zum Sadomasochismus zu haben. Warum sonst regt sich (fast) niemand darüber auf, seit hundert Jahren regelmäßig angelogen worden zu sein. Gäbe es Folkmar (und andere) nicht, würde sich darüber das Mäntelchen der Geschichte legen, denn das System NAK verbietet es im Grunde, Fehler zuzugeben (Leber: "Ich halte die "Botschaft" für göttlich inspiriert). Aber das wäre Euch wahrscheinlich lieber. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Lieber Clemens,
du hast geschrieben:
"Gäbe es Folkmar (und andere) nicht, würde sich darüber das Mäntelchen der Geschichte legen, denn das System NAK verbietet es im Grunde, Fehler zuzugeben (Leber: "Ich halte die "Botschaft" für göttlich inspiriert). Aber das wäre Euch wahrscheinlich lieber. Aus den Augen, aus dem Sinn."
und ich habe geschrieben:
"Zu einer Zeit war [Folkmars scharfer Ton] angebracht, als auf der Seite von NAK/I und ähnlichen Einrichtungen die Schwelle der Wahrnehmung noch weit höher lag als heute. Diese Zeit ist etwa seit zwei Jahren vorbei. Dein Anliegen - nun, das ist ganz offenbar von der PG Geschichte verstanden worden. Dass sie naturgemäß in Teilen andere Ansichten vertritt als du, ist selbstverständlich. Dass du das nicht akzeptieren kannst, ist ein Beweis von Intoleranz und Unsachlichkeit."
Das als kurze Zusammenfassung, für Leute, die wenig Zeit haben.
Ich stelle nicht die Tatsache in Frage, dass es Leuten wie Folkmar zu verdanken ist, dass die PG Geschichte sich bemüht, bessere Arbeit als früher zu machen (was deutlich nötig war).
Ich stelle in Frage, wie man deswegen glauben kann, immer und für alle Zeit der PG Geschichte/NAK/apostolischen Bewegung seine persönliche Meinung aufdrücken zu können, ohne selbst vernünftige historische Arbeit zu leisten.
dissent ist in einer Kirche wichtig. Aber doch bitte immer mit vernünftigen Grundlagen! Sonst wird es unglaubwürdig.
Hallo A.K.,
Ich hab` mir kurz Zeit genommen, Ihre Zusammenfassung zu lesen :)
Wie Sie der "Anrede" vor meinem zweiten Absatz entnehmen können habe ich mich in erster Linie an J.B. gerichtet (und andere, für die gilt: "NAK kritisieren ist böse. Wer das macht verwirkt sein Seelenheil" (Benni &co)) - also nicht Sie.
Nur zur Info, hatte eigentlich gesagt das ich meine Aussage bez. Seelenheil zurücknehme, ist das nicht angekommen?
Genauso wenig hatte ich gesagt dass das Kritisieren der NAK böse ist, nur was bringt es den kritisierenden Personen, wenn sie dieser Religion gar nicht angehören und was besseres für sich selbst gefunden haben?
Laut eurer Meinung ist die NAK doch so querdenkend gegenüber anderen Religionen, aber hast du die NAK schon mal erlebt wo sie andere Religionen kritisieren?? Und versuchen deren Glaubenslehren in der Öffentlichkeit zu zerreissen??
Wenn ja, bitte ich um Quellennachweiss, einige halten sich daran, andere nicht... (R/S)
Hallo Benni,
ich stimme dir zu! Wo bitte schön haben wir uns je über andere christliche Konfession so ausgelassen wie die hier über uns? Ich glaube dass das längst nichts mehr mit Sachlichkeit zu tun hat, sondern nur mit Verfolgung von Minderheiten.
Und nun zu Clemens:
So Sie können mir also versichern dass das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes also nur halb so wild ist? Die Katholische Geschichte ist wesentlich älter als unsere aber sie ist auch nicht gerade blütenweiß!!! Die haben wohl nie fehler in ihrer 2000 jährigen Geschichte begangen? Aber wenn man mal die finstere katholische Geschichte zu Tage bringt, dann heißt es auch immer nur "ach das ist ja schon so lange her". Aber bei uns wird darauf rumgehackt.
hier für alle die etwas über das Dogma des Papstes wissen wollen: http://www.kath.de/kurs/vatikan/dogma.php
Um Gottes Willen natürlich will ich nicht in einem Staat leben der ein totalitäres Regim hat und keine Opposition erlaubt. Das soll heißen ich habe nichts dagegen wenn Opposition bedeutet Katholische Kirche, Evangelische Kirchen, Orthodoxe Kirche etc. Es soll jedem freigestellt sein wem er sich an schließen möchte, oder wem nicht. Aber wogegen ich etwas habe, ist das ständige und alleinige herumgehacke auf der NAK. Ich habe bisher noch keine neuapostolische Webseite gefunden, die z.B. die Evangelische Kirche so herunter macht. Denn es gibt einen Unterschied zwischen kritisieren und dem Anmaßen über jemanden zu urteilen, als ob man das Nonplusultra sei. Denn was hat diese Seite noch mit christlicher Nächstenliebe zu tun? Wenn wir Christen un nicht einmal untereinander vertragen, ist es doch auch kein Wunder wenn andere Weltreligionen immer stärker werden. Also darum frage ich euch, was ist euch wichtiger, ein versöhntes und starkes Christentum oder lieber weiterzanken bis wir uns letztendlich gegenseitig fertig gemacht haben?
Denkt darüber mal nach!
@Benni
[Laut eurer Meinung ist die NAK doch so querdenkend gegenüber anderen Religionen, aber hast du die NAK schon mal erlebt wo sie andere Religionen kritisieren?? Und versuchen deren Glaubenslehren in der Öffentlichkeit zu zerreissen??]
Ja klar, sogar beim Gottesdienst. Der Stammapostel i.R. hatte dazu schon viel am Altar gesagt. So auch in Magdeburg und Osnabrück Stammapostel Leber. Viele erinnern sich.
Hallo Benni,
Ist nun angekommen!
Es ist schon fast ein konstitutives Merkmal der NAK, dass sie andere Konfessionen/Religionen abwertet.
- Christen anderer Konfessionen: "Namenschristen"
- Theologen können nur über das Wort Gottes reden, es aber nicht verkündigen.
- Gläubige anderer Konfessionen sind in ihrem Bemühen, Gott zu dienen, zum Scheitern verurteilt.
- Katholische Kirche = Hure Babylon
- Andere Christen sind keine Gotteskinder.
- Nur in der NAK wird die Braut zubereitet.
- Nur in der NAK werden die Sünden vergeben.
- Nur wo Apostel sind, ist Kirche
- Die Geschichte des Christentums bis zum Auftreten der NAK-Apostel ist eine Verfallsgeschichte
- Fehr (während eines Pfingstgds vor ca. 10 Jahren): "Ich bin nicht unfehlbar, ich wohne ja auch nicht in Rom."
All dies lässt sich spielend quellentechnisch belegen. Zu empfehlen wäre dabei in jedem Fall auch eine Beschäftigung mit wissenschaftlicher Literatur über die NAK.
Wer so auszuteilen weiß, muss auch einstecken können!
Viele Grüße,
Clemens
Benni & J.B.:
zu eurer Frage/Bemerkung, dass die NAK ja noch nie etwas Negatives über andere Kirchen gesagt hat, hier nur ein kurzer Verweis auf das Sepers-Interview:
"Im Sommer 2004 waren wir in einer Nachbargemeinde jenseits der Grenze mit einem ganz lieben Vorsteher. In den Leitgedanken hatte ich einen Satz gelesen, den kannte ich schon von früher, hatte ihn danach aber nie wieder gelesen, bis ausgerechnet zu diesem Augenblick. Da stand dann:,„Wer das Schiff verlässt, der ist verloren.“ Und dann dachte ich, das Schiff ist natürlich die Kirche, die NAK. Aber dass ein Vorsteher das ohne Kommentar und ohne mit der Wimper zu zucken sagen konnte, das war für mich.... Und wenn man sich dann in der Gemeinde umsieht, und keiner zeigt irgendeine Reaktion, da musste ich sagen: „Jetzt ist Schluss!“
Ich habe diese Worte vom Stap. Fehr auch noch im Ohr ...
Hallo J.B.,
Ihre Ausführungen haben einen dialektischen und intellektuellen Tiefgang, der mich - gelinde gesagt - erschüttert.
Wer hat hier behauptet, dass die RKK keine Fehler macht?
Das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes sagt nichts über die menschlichen Fehler und Schwächen des Papstes aus. Noch nicht einmal über seine Predigten. Es betrifft lediglich den relativ seltenen Fall einer "ex cathedra" verkündeten Lehraussage, die allerdings im Einklang mit den Konzilien stehen muss. So gesehen ist für jeden NAK-Priester der Unfehlbarkeitsbegriff weiter gefasst.
Die Aussage "ach, das ist ja schon lange her" ist Ihnen natürlich gelaüfig; stellt sie doch eine typische Phrase neuapostolischer Reflex-Apologetik dar.
Was faseln Sie im übrigen von Minderheitenverfolgung? Soweit ich sehe wird die NAK von den Großkirchen (viel zu) selten auf die Widersprüchlichkeit der Lehre und Geschichte hingewiesen; umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Ökumeniker, Reformer, Kritiker etc. sind in der NAK nicht selten einem fast unmenschlichen systemimmanenten Druck ausgesetzt. Dies erlebe ich Woche für Woche.
Gott zum Gruße,
Clemens
An alle,
da sich hier wohl jeder mittlerweile zum Hobbytheologen gemacht hat und ich nicht einsehe warum ich mir diese Besserwisserei noch länger antue. Ich ertrage ja vieles und höre es mir auch geduldig an bzw. lese es auch, aber wenn das hier nur auf eine Kreuzigung der NAK hinausläuft, ohne anzuerkennen welche Fortschritt wir in unserer vergleichbar kurzen Geschichte gemacht haben, dann hat das ja hier wohl auch keinen Sinn mehr. Ich meine was erwartet ihr, dass unsere Kirche sich selbst auflöst, oder von heute auf morgen alle unsere Glaubensinhalte über den Haufen schmeißt? Wir sind schließlich eine Kirche mit Laienpredigern die ihre Arbeit in der Kirche ehrenamtlich machen (bis auf die Bischöfe und Apostel) und nicht mit studierten Theologen, die alle von der Kirche ihren Lohn bekommen. Haben die anderen großen Kirchen in Deutschland nicht selber genügend Probleme, immerhin verliert die EKD jährlich 200.000 Mitglieder in Deutschland und die RKK in Deutschland auch. Sollten die sich nicht lieber Sorgen machen um ihre eigenen Mitglieder, anstatt um die der NAK? Erst gestern lief im "Auslandsjournal" im ZDF ein Bericht darüber dass jährlich 2 Millionen Menschen in Brasilien aus der RKK austreten und zu evangelikalen Sekten (entschuldigt diesen Ausdruck, aber so hieß es in der Reportage), die aus den USA stammen wechseln. Ihr werdet selber sehen was noch für Probleme auf euch zu kommen, wenn das Geld aus der Kirchensteuer weiter so drastisch abnimmt. Ohne diese staatlich erhobenen Vereinsbeiträge seid ihr ja gar nicht überlebensfähig. Das ist wieder ma typisch menschlich, man schaut immer zu erst auf den Teller des anderen, als auf seinen eigenen. Ihr müsst sonst wie schreckliche Erlebnis mit der NAK gehabt haben, dass ihr bis heute alle so traumatisiert seid. Falls ihr aber dies hier zu eurem Lebensinhalt erklärt habt, dann macht halt weiter so, es ist ja eure Zeit und es sind eure Nerven die in Anspruch genommen werden, nicht meine.
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