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NAK ueber das Evangelistenamt in den katholisch-apostolischen Gemeinden

Der Schreiber Henke lässt Verständnis und Wissen über die "ganze" Geschichte und Entwicklungen der katholisch-apostolischen Gemeinden vermissen

Ein Artikel in der "Unsere Familie" vom 20. April 2007 mit der Überschrift "Die Vollendung der Ordnungen" setzt sich mit der Entwicklung des Evangelistenamtes in den katholisch-apostolischen Gemeinden auseinander.

Der Schreiber vergisst jedoch die gesamte Geschichte in den Blick zu nehmen und Entwicklungen und Ereignisse zu berücksichtigen, die den Idelaverlauf des göttlichen Plans störten. Mit dieser Art der Schreiberei, wieder ohne Nennung von Quellen, kann zwar das System der Neuapostolischen Kirche bedient werden, aber zu einer seriösen und differenzierten Betrachtung der Geschichte der katholisch-apostolischen Gemeinden trägt es keinesfalls bei.

Die Überschrift ist sehr interessant. Weshalb ist der Artikel mit "Die Vollendung der Ordnungen" überschrieben?

Demnächst erfolgt eine kurze Auseinandersetzung mit dem genannten Artikel.

Drucken  22.04.2007. 18:39

Manfredok am 24.04.2007. 00:32

Ist mir bei diesem Artikel sofort aufgefallen .

Da wird geschrieben, die Sehnsucht der Apostel nach einer mächtigen Entfaltung, spielte bei der Trennung, von der neuapotolischen Kirche, von der katholisch apotolischen Kirche eine wichtige Rolle.

Da versucht man wieder verzweifelt eine Legitimation zur katholisch apostolischen Kirche her zu stellen.

Dem geneigtem Leser der Unseren Familie wird versucht und so ganz nebenbei der Eindruck untergejubelt , als wenn damals Apostel sich von Apostel getrennt hätten.

Man versucht es immer wieder, die ganze Sache zu verdrehen, um den Sprung in Richtung KAK-Apostulat zu schaffen.
Dazu gibt es aber keine Legitimation.
Die meisten Leser der Unseren Familie, werden diesen Quantensprung nicht bemerken , der da vollzogen werden soll.
Ihnen fehlt jegliches Hintergrundwissen.
Darauf zielt der Artikel meiner Meinung auch ab.
Auf die Unwissenheit der NAK Mitglieder zu ihren geschichtlichen Vorgängen, wie es zur Gründung apostolischen Mission kam. Diese Misson war der Vorgänger der heutigen NAK.
Da haben keine Apostel der KAK , mit einander Streit bekommen, über Sehnsüchte nach Entfaltung und haben dann eine Trennung vollzogen.
So wie es heute wohl geschichtlich feststeht, haben ein paar Männer, die aus der KAK ausgeschlossen wurden und auch ihre Ämter abgeben mussten, kurz darauf die apostolische Mission gegründet.
Auf einen ganz wichtigen geschichtlichen Aspekt sollte man noch hinweisen.
Diese ausgeschlossenen und rausgeschmissenen Männer trugen nicht das Apostelamt. Dieses ist sehr wichtig wissen.
Sie machten sich erst in ihren neuen Religionsgemeinschaft selbst zu Aposteln.
Deshalb ist es unsinnig in Unseren Familie, zu schreiben,die Sehnsucht der Apostel nach mächtiger Entfaltung hätte zur Trennung geführt.
Warum versucht die NAK es immer wieder, eine Legimation zum Apostelamt der KAK herzustellen, die es nicht gibt.
Eins steht wohl heute fest , die apostolische Mission, aus der die heutige NAK, erst viel viel später hervor ging, ist nicht von ausgesonderten Apostel der KAK gegründet worden.
Sondern von Männer, die erst nach der Gründung ihrer neuen Gemeinschft 1863, sich zum Apostel gemacht haben.
Das versucht meiner Meinung nach, die NAK zu verschleiern.
Sie sollten doch mal Ihrer Leseschaft mitteilen,
das der Vorgänger der NAK , nämlich obengenannte Mission, nicht von Apostel gegründet wurden.
Sie sollten doch auch der Leserschaft mitteilen , das die Apostel der KAK, diese selbst ernannten Apostel der Mission, nie an erkannt haben.
Die englischen Apostel sprachen sogar sinngemäss von Teufelswerk.

Das wäre ehrlicher, als sich Kartenhäuser zu basteln, die geschichtlich sofort bei näherer Beleuchtung zusammen brechen.
Ich glaube der Webmaster hier, könnte dazu geschichtliche Daten liefern.
So wie man lesen konnte, will er ja noch gezielt Stellung zu besagten Artikel in der Unseren Familie nehmen.
In dieser Stellungsnahme wäre es auch angebracht, mal kurz die Enstehungsgeschichte der NAK zu beleuchten.

christian am 24.04.2007. 16:15

Lieber Manfredok

Leider muss ich Ihren Aussagen wiedersprechen. Meines Wissen ist es in der NAK allgemein bekannt, dass die Apostel der NAK (apostolischen Mission) nicht von den englischen Aposteln in ihr Amt berufen wurden, ja sogar abgelehnt wurden. Apostel Woodhouse hat sich sogar geweigert mit ihnen in Kontakt zu treten. Die Apostel der NAK wurden nach der Trennung gerufen, sind aber für mich trotzdem aus den Wurzeln der KAK hervorgegangen, denn sie wurden von Aposteln der KAK (die alle von der NAK als solche gesehen werden) versiegelt. Demnach wird in dem genannten Artikel auf keinen Fall eine Verschleierung vorgenommen.Dem geneigtem Leser der Unseren Familie wird nicht versucht so ganz nebenbei der Eindruck unterzujubelt , als wenn damals (KAK) Apostel sich von (KAK) Apostel getrennt hätten

Gerlinde Bodtke am 24.04.2007. 21:21

Sehen wir es doch mal so: Auch die Apostel der KAK haben sich selbst berufen. Sicherlich gab es damals sogenannte Prophetien und Zungenreden, aber darauf stützten sich viele der damaligen Erweckungsgemeinschaften. Was sich damals oft für ein Nonsens abgespielt hat, beschreibt schon Luise Kraft in ihren Tagebuchaufzeichnungen.

Die Urapostel hingegen hatten bestimmte Vorraussetzungen zu erfüllen. Sie waren mehrheitlich von Jesus selbst berufen und/oder waren Zeugen der Auferstehung. Einzigste Ausnahme war Apostel Paulus, der aber wegen seiner herausragenden Bedeutung zu diesem Kreise zählen durfte. (lukanischer Apostelbegriff) Wundertätigkeiten dieser Urapostel sind biblisch belegt und eine weitere Vorraussetzung. Ausgerechnet zu diesem erlauchten Kreis möchten sich die NAK-Apostel gerne zählen, wenn auch nur als spätere Nachfolgegeneration. Dasselbe gilt für die KAK-Apostel. Ist für mich persönlich nicht wirklich einsichtig.

In der Bibel werden noch andere Apostel benannt (unter anderem auch eine Frau - Junia), vom Geist Gottes berufen und als ausgesandte Missionare tätig. Aber schon damals konnte dieser Apostelbegriff leicht mißbraucht werden, vor allem wenn weder eine gemeindliche Herkunft, Qualifikation oder Legitimation vorlagen. Das waren dann die sogenannten falschen Apostel, mit denen sich schon Apostel Paulus auseinander zusetzen hatte. Parallelen zu heute sind offenbar gegeben.(?)

Manfredok am 26.04.2007. 21:17

Lieber Christian, ich nehme mir die Freiheit, Sie mit Du an zu sprechen, so wie es hier in den Foren so üblich ist. Ich hoffe Sie gestatten mir diese kleine Freiheit.
Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit auf Deinen Kommentar zu antworten.
So wie lese, bist Du davon überzeugt das die Mitglieder der NAK, um ihre Kirchengeschichte wissen.
Ich habe leider, schon sehr oft die Erfahrung machen müssen bei Gesprächen, null Ahnung. KAK, ist ein Begriff den sie nicht kennen.
Wenn man sie dann so zu sagen mit der Nase drauf stösst, das das die englischen Apostel sind, dann kommt die Erleuchtung , ach die sind das.
Aber da weis ich nicht viel von, daraus soll ja unsere Kirche entstanden sein, mehr weis ich nicht, hört man dann. Sagte doch vor kurzem noch jemand zu mir, da haben sich damals unsere Apostel von getrennt, damit es weiter ging, die wollten ja keine Nachfolger mehr einsetzen.
Man staune nur Christian, von Kindesbeinen NAK Lehre in sich aufgenommen und dann solche Aussagen. Meine Überzeugung ist , das viele Nakler, ihre Geschichte nicht kennen.
Dieses fehlende Wissen , nutzt meiner persönlichen Meinung nach, unsere KL. aus.
Sonst würde sie folgendes nicht in der Unseren Familie vom 20. April 2007 veröffentlichen und das ist auch der Knackpunkt, weshalb wir beide jetzt ins Gespräch gekommen sind.

Zitat:
Die Sehnsucht nach einer mächtigen Entfaltung des Werkes Gottes unter Aposteln spielte bei der Trennung der Neuapostolischen Kirche von der Katholischen –apostolischen Kirche eine wichtige Rolle.
zitatende

Christian, dieser Satz ist schon geschichtlich falsch.
Da trennte sich keine Neuapostolische Kirche von der KAK.
Da trennte sich niemand, von der KAK, geschweige denn irgendwelche Apostel.
Da wurden ganz einfach sang und klanglos 1863 , eine Handvoll Amtsträger der unteren Schiene aus der KAK raus geschmissen. Man muss es einfach so sehen, wie es wirklich war und sie trugen niemals das Apostelamt in der KAK.
Da kann man nicht von einer Trennung sprechen, oder Spaltung. Da haben rausgeschmissene eine neue Gemeinschaft gegründet und sich da anschliessend selber zum Aposteln gemacht.

Diese neue Gemeinschaft nannte sich Apostolische Mission, nicht Neuapostolische Kirche, wie es der Artikel in der Unsere Familie so schön für nicht wissende darstellt.

Diese apostolische Mission erlebte auch Spaltungen in Folge und aus diesen Spaltungskindern der Mission , ist Jahrzehnte später die NAK und die Hersteld Apostolische Zendingkerk Apostolische Sendungskirche hervor gegangen.

Man bedenke Jahrzehnte nach 1863 ist erst die NAK entstanden.

Der Webmaster hier,mag mich korrigieren, wenn es falsch ist. Er ist ein vorzüglicher Kenner der Materie.

Also die NAK ist kein Spaltungskind der KAK, sondern ein Spaltungskind der apostolischen Mission von 1863
Christi nun zurück zum oben erwähnten Zitat in neusten Ausgabe der Unseren Familie.
Die Sehnsucht nach einer mächtigen Entfaltung des Werkes Gottes unter Aposteln spielte bei der Trennung der Neuapostolischen Kirche von der Katholischen –apostolischen Kirche eine wichtige Rolle.
Christian bitte noch mal richtig vorurteilsfrei lesen, was steht da.
Die Sehnsucht unter Aposteln, nach mächtiger Entfaltung, spielte eine grosse Rolle, bei der Trennung.
Da wird von einer Sehnsucht unter Aposteln geschrieben, die eine grosse Rolle bei der Trennung spielte. Da wird nicht geschrieben unter den Aposteln , sondern unter Aposteln war eine grosse Sehnsucht.

Christian , da wird ganz deutlich manipuliert. Da wird was rüber gebracht, was nicht so stehen bleiben kann, meiner Meinung nach.
Die Sehnsucht unter Aposteln.
Beim lesen wird der Eindruck erweckt, das sich da Apostel von Apostel getrennt hätte und die nannten sich dann neuapostolische Kirche. Ist für
Da wird gepokert mit dem Nichtwissen vieler.
So kann man auch Geschichte schreiben. Die meisten merken es noch nicht mals.
Christian, Du magst das ruhig anders sehen, steht Dir vollkommen frei.
Einen lieben Gruss an Dich.

manfredok am 27.04.2007. 21:38

In meinen Beiträgen, habe ich den Namen "Apostolische Mission" genannt.

Nach nochmaligen Stöbern im Netz, muss ich das ändern, sie nannten sich,

"Allgemeine christliche Mission".

Ja, Ordnung muss sein, lach

Henningvonsiegen am 28.04.2007. 02:09

Nun wollen wir es aber bitte schön ganz genau wissen:

Aus dem Hamburger Schisma ging die

"Allgemeine christliche apostolische Mission (AcaM)"

hervor.

Liebe Grüße
Hans-H. Kremer

Bruder_Volker am 28.04.2007. 12:42

folgend zwei interessante Zitate zu manfredoks-Ausführungen aus NAK-Quelle,

aus 100 Jahre Neuapostolische Kirche 1863-1963, S.108:
"5. Neue Ordnung -neuer Name
Erwähnt werden muß hier noch, daß die neue Ordnung den Namen 'Allgemeine christliche apostolische Mission' annahm. Diese Bezeichnung ist zustande gekommen, indem man das Wort 'katholisch' in der Benennung der alten Ordnung [...] in die deutsche Sprache übersetzte und anstelle 'katholisch' einfach 'allgemein' schrieb und das Wörtchen 'christlich' dazwischen setzte. Mit Rom hat das Wörtchen 'katholisch' nichts zu tun. Im Jahre 1907 beschloß das Apostelkollegium die Bezeichnung 'Neuapostolische Gemeinde'"

interessant ist auch die Darstellung auf Seite 104, 1. Fortgang unter der neuen Ordnung: "[...] Wir verlassen nun den Weg der alten Ordnung und folgen fortan der Entwicklung der Gemeinde zu Hamburg unter dem Bischof Schwarz, aus der ja die Neuapostolische Kirche, wie sie heute über die ganze Erde verbreitet ist, hervorgegangen ist."

Auch der Vollzug der Ausschließungen und der Trennung ist ganz gut in diesem Werk beschrieben, da versucht wird die Sicht beider Seiten wiederzugeben. Weinmann schreibt hier auf Seite 98 "Damit war das Schisma (Kirchenspaltung) vollendet, und der 27.Januar 1863 muß als der Tag der Trennung der alten von der neuen Ordnung der apostolischen Kirche betrachtet werden." Er bezieht sich hier auf die Exkommunikation (Ausschließung) von Schwarz und Geyer durch Apostel Woodhouse, eben am 27. Januar 1863. Er schreibt aber auch das die Gemeinde am 28. Januar gemeinsam beschloß auf neue Apostel zu warten (S.98 "Nachdem ich (Schwarz) der Gemeinde alles berichtet hatte, wurde beschlossen, solange eben ohne Apostel zu bleiben, bis der Herr uns einen geben würde..."), und sie ab diesem Zeitpunkt Amtsträgern der KAG den Zugang zu den Gemeinden verwehrten. Es liegt schon ein eigenständiges Handeln der Hamburger Gemeinde vor, indem sie klar bekennen auf neue Apostelrufungen zu warten. Daraufhin bestätigte Woodhouse am 6.Februar schriftlich die "Suspension" aller Gemeindeglieder die sich zu der Meinung von Schwarz, Rosochacky und Geyer hielten, die Bischof Rothe am 30.Januar, also nach dem Gemeindebeschluß, aussprach.
Soweit die Geschichte nach dem oben genannten Buch.

Herzlichen Gruß, Bruder Volker

Bruder_Volker am 28.04.2007. 12:46

Korrektur:
es muss in der 8.Zeile von unten heißen: "zu der Gemeinde" und nicht "zu den Gemeinden"

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