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Stammapostel gratuliert Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum 80. Geburtstag

In einem Schreiben an Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. spricht Stammapostel Leber seine Glück- und Segenswünsche zum Geburtstag aus

In seinem Schreiben würdigt Stammapostel Leber das Engagement um den Frieden und den Aufruf zur Nächstenliebe des Papstes.

Das Schreiben des Stammapostels hinterlässt den Eindruck einer Pflichterfüllung, nachdem Stammapostel Fehr damit begonnen hat, solche Schreiben an das Römisch-katholische Oberhaupt zu verfassen.

Bereits die Anrede und Schlussformulierung wirken "hemdsärmelig". Die dem Amt entsprechende Anrede lautet "Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI." und die Schlussformulierung "Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung bin ich Euer Heiligkeit sehr ergebener ..."

Diese Formulierungen sind nach Freiherr von Fircks "Anschriften und Anreden" die üblichen amtlichen Formulierungen.

Das Schreiben des Stammapostels wirkt dem Anlass entsprechend zu kurz und inhaltlich oberflächlich. Die Verdienste des Papstes bezüglich des Dialogs mit Juden und Muslimen sowie seine Enzyklika "DEUS CARITAS EST" und die neue Verlautbarung über die Eucharistie finden keine Erwähnung.

Die Verdienste um den christlichen Glauben und die Schärfung der Wichtigkeit der Eucharistie im Glauben der Christen finden nur sehr am Rande Erwähnung.

Gratulationsschreiben des Stammapostels an Papst Benedikt XVI. zu dessen 80. Geburtstag

Drucken  13.04.2007. 17:53

Max aus NRW am 13.04.2007. 22:18

Die fehlerhaften Anrede- und Grußformeln mögen auf Unwissenheit zurückzuführen sein (was die Unhöflichkeit sicher nicht schmälert).

Was jedoch tatsächlich auffällt, ist das Fehlen einer (nicht nur) neuap. Standardwendung beim Glückwunsch. So wünscht Leber Benedikt XVI. allenfalls Kraft jedoch offenbar nicht G o t t e s S e g e n.

Durchs Nichtsagen kann man manchmal sehr viel sagen. In diesem Fall sicher mehr als nur ein Indiz für die mangelnde Aufrichtigkeit.

Max

Dietemann am 14.04.2007. 08:25

Noch für viel schlimmer erachte ich, dass Leber nicht persönlich unterschrieben hat sondern nur ein Faksimile benutzt wurde.

Hat Leber am Ende den Brief gar nicht selber verfasst?

Ralf Junghans am 14.04.2007. 23:31

Ehrliche Glückwünsche zeigen eine Verbindung auf - ich denke an dich-. Alles andere ist aufgesetzt und sollte unterlassen werden.
Mit Floskeln müsste sich die NAK-Leitung eigentlich auskennen. Das wird ja allenthalben kritisiert. Warum werden hier Floskeln in Schlussformulierungen, wenn auch an den Papst, für gut geheißen? Ich würde auf keinen Fall aufrichtig schreiben können "...Euer Heiligkeit sehr ergebener ...", wenn man es inhaltlich genau nimmt.

Michael Müller am 15.04.2007. 15:58

Diese Grußbotschaft ist in sich gesehen vieleicht
gar nicht so verkehrt. Was ich aber für sehr bedenkich halte ist der Gruß am Schluß dieser Botschaft. "... Euer Heiligkeit sehr ergebener..."
Wen ist der Stammapostel denn nun ergeben? Gott oder dem Papst?

Michael Müller
Berlin d. 15.04.2007

manfredok am 15.04.2007. 20:10

Michael am Schluss steht nichts von Heiligkeit und sehr ergebener.... Das steht nirgendwo im Brief.

Dort steht am Ende.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Neuapostolische Kirche International
Dann folgt die Unterschrift von Leber

Michael Müller am 16.04.2007. 12:09

Hallo Lieber Manfredok
Ich habe mich leider ein wenig falsch ausgedrückt. Dafür bitte ich um entschuldigung. Richtig sollte es heissen "...wem wäre der Stap. denn ergeben hätte er den angesprochenen Gruss am Schluss tatsächlich verwendet..." Trotzdem Danke für den Hinweis.

Michael

Jens am 16.04.2007. 20:42

Das der StAp nicht:

"Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI." und die Schlussformulierung "Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung bin ich Euer Heiligkeit sehr ergebener ..."

geschrieben hat, ist eine Glaubensfrage: Was ist Heilig und wem ist der StAp ergeben. Hoffentlich dem Heiligen Geist.

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