Aehnlichkeit der Wortwahl zufaellig?
Oder was das römisch-katholische Dokument „Lumen Gentium“ und das neuapostolische „Uster-Papier“ gemeinsam haben
Lumen Gentium
Im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde in der dritten Sitzungsperiode (14. September bis 21. November 1964) u.a. das Dokument
„Lumen Gentium: Dogmatische Konstitution über die Kirche“ verabschiedet. Im ersten Kapitel
„Das Mysterium der Kirche“ heißt es unter Punkt 8:
„Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (13). Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen.“
siehe "Lumen Gentium" auf vatican.va
Informationsabend in Uster
Am 24. Januar 2006 entstand in der Folge des Informationsabends durch den Stammapostel in Uster (Schweiz) die Stellungnahme
„Das Verständnis von Heil, Exklusivität, Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes und Nachfolge in der Neuapostolischen Kirche“. Unter Punkt 2.6. dieser Stellungnahme lesen wir folgendes:
„Unser Glaube, dass das Apostelamt für die Bereitung der Brautgemeinde unerlässlich ist, schließt nicht aus, dass es auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche in kirchlichen Gemeinschaften, die Christus wahrhaftig bekennen, vielfältige Elemente von Wahrheit gibt. In diesem Sinn wirkt der Heilige Geist auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche.“
siehe "Uster-Papier" auf nak.org
Frappierende Ähnlichkeit der Wortwahl
Dass sich die NAK 2006 einer Wortwahl aus einem Dokument der römisch-katholischen Kirche von 1964 bedient hat, ist sehr wahrscheinlich.
Sollte dies so sein, wäre es bemerkenswerter gewesen, auch unter brüderlichen Gesichtspunkten, wenn man diese scheinbare Übereinstimmung mit der römisch-katholischen Kirche erklärt hätte.
Folkmar Schiek
Kommentare (0) Drucken 14.07.2007. 11:07
Am 14. Juli jährt sich der Tag der Aussonderung der Apostel zum einhundertzweiundsiebzigsten Mal
Dokument ad-123
Der 14. Juli 1835 als der Tag der Aussonderung der Apostel ist ein
in der Kirche überwiegend unerkannter Tag, in seiner Bedeutung
für die Kirche jedoch höchst wichtig. Wohl das
„größte Ereignis in der Kirchengeschichte nach der Aussonderung von Paulus und Barnabas“, wie ein katholisch-apostolischer Diener mitteilt.
Der HErr gab Seiner Kirche das Apostolat und damit das Amt der Einheit wieder, um die Spaltungen in der Kirche zu heilen. In Verbindung mit dem Apostolischen Amt traten auch wieder die anderen urchristlichen Ämter der Propheten, Evangelisten und Hirten (Eph. 4,11) zu Tage.
Weiterlesen Kommentare (0) Drucken 30.06.2007. 20:41
Von Otto Siegfried von Bibra, im August 1948 Mitherausgeber der Schrift “Oekumenischer Christusdienst", zusammen mit den „Brüdern vom Gemeinsamen Leben“ Eugen Belz, Klaus Hess und Paul Riedinger.
Dokument ad-122
Otto Siegfried von Bibra:
"Vor der Kreuzigung hat Jesus – besonders in den Abschiedsreden – immer wieder davon gesprochen, dass Er im Begriff stehe, von dieser Erde fortzugehen, um zurückzukehren zum Vater, der Ihn vom Himmel auf die Erde gesandt hatte (z. B. Joh. 16,5a).
Wie das Verlassen der Erde dann vor sich ging, ist allgemein bekannt, soweit Lukas es uns geschildert hat (Lk 24, 50 f.; Apg 1, V. 9 ff.).
Was aber hat sich damals im Himmel ereignet? Davon ist unter uns eigentlich nur selten die Rede."
Weiterlesen Kommentare (1) Drucken 23.06.2007. 19:15
Eine offiziellen Verlautbarung der NAK auf der Homepage nak.org als Reaktion auf einen Artikel im Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
Der Leiter der Neuapostolischen Kirche Dr. Wilhelm Leber veröffentlichte eine Verlautbarung unter der Überschrift „Wie exklusiv ist die NAK?“ mit Datum 13.6.2007.
Die Veröffentlichung reagiert auf einen Kommentar im neuesten Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) von Dr. Andreas Fincke unter der Überschrift
„Das Apostelamt: Hilfreich, heilsnotwendig oder herrisch?“
Weiterlesen Kommentare (34) Drucken 13.06.2007. 19:41
Am Montag nach Pfingsten weihten die Apostel zu Albury das heilige Salböl bei der Feier der Heiligen Eucharistie. Dieses Salböl diente zum Gebrauch der Apostel bei Handauflegungen und Ordinationen während des ganzen Jahres bis zur Wiederkehr dieses Tages.
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, der Du durch Deine rechte Hand des Menschen Sohn erhöhet und Ihm, gemäß Deiner ewigen Verheißung, den Heiligen Geist gegeben hast, damit Er auf Ihm bleibe, und Ihn gesalbet hast mit dem Öl der Freuden über Seine Genossen; wir bitten Dich demütig, Du wollest und derselben Salbung teilhaftig machen; damit alle Deine Kinder Durch Deine Versiegelung mit Freude und Friede im Glauben erfüllt werden und überschwängliche Hoffnung haben durch die Kraft des Heiligen Geistes; um der Verdienste willen desselben Jesu Christi, Deines Sohnes, unseres HErrn, der da lebet und regieret mit Dir in der Einheit desselben Geistes Ein Gott, in Ewigkeit.
A. Amen.
Weiterlesen Kommentare (0) Drucken 27.05.2007. 17:24
Am Pfingstfest bei der Feier der Heiligen Eucharistie
War der Apostels amtlich bei der Feier der Heiligen Eucharistie zugegen, sprach er einen besonderen Segen
Apostolischer Segen
Der allmächtige Gott, der HErr der Herrlichkeit, der an diesem Tage Seinen Geist in feurigen Zungen auf die Gläubigen herabgesandt hat, gewähre euch das Licht Seiner Eingebung und entflamme in euch das Feuer Seiner Liebe.
Der HErr Jesus Christus, der mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufet, mache euch Seiner Salbung teilhaftig, und versiegle euch zum ewigen Leben.
Der Heilige Geist, der Geist vom Vater und vom Sohne, heilige euch durch und durch, nach Geist, Seele und Leib; Er gewähre euch die mannigfache Austeilung Seiner himmlischen Gaben; Er komme in Seiner Herrlichkeit auf euch herab, und schlage Seine friedevolle Wohnung auf in euern Herzen nun und immerdar.
A. Amen.
Kommentare (0) Drucken 27.05.2007. 06:00
Der Tag vor Pfingsten wird als ein Tag der Buße und Trauer wegen der begangenen Sünden, insbesondere in Beziehung auf die Gaben des Heiligen Geistes, begangen - im Sinn und Geiste der Apostel des HErrn.
Erstes Gebet
[Die Verwerfung des apostolischen Amtes]
O HErr, Du hast uns als Deine Kinder ernährt und auferzogen, aber wir haben uns gegen Dich empört. Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist matt. Als Du am Anfange den Heiligen Geist herabsandtest, und in der Herrlichkeit desselben Geistes inmitten Deiner Kirche Wohnung machtest, da wurden Deine Apostel ausgestattet mit Kraft und Weisheit, um Dein Haus zu ordnen, und Deine Herde klüglich zu leiten: alle Gläubigen blieben beständig in der Apostel Lehre und Gemeinschaft, und es kam große Furcht über alle Seelen. Wir aber, o HErr, haben Deine Furcht verlassen, Deine Herrschaft und Leitung verachtet, und Dich als unsern König verworfen.
Weiterlesen Kommentare (0) Drucken 26.05.2007. 17:04
Auf meine Forderung nach klaren Quellverweisen reagierte die AG GNK am 09.05.2007 mit einer Stellungnahme, zu der nun mein Kommentar folgt
Dokument ad-121
Unter der Rubrik „Publikationen“ veröffentlichte die Neuapostolische Kirche am 09.05.2007 auf ihrer Homepage (www.nak.org) unter der Überschrift
„Grundsätzliches zur Veröffentlichungspraxis der AG GNK“ eine Stellungnahme mit Datum 3.5.2007 zu meiner Aufforderung an Bruder Henke vom 30. April 2007, doch
„die fehlenden Quellangaben seines neuesten Artikels in der UF vom 20. April 2007 über das Evangelistenamt in den katholisch-apostolischen Gemeinden,
nachzureichen“.
Weiterlesen Kommentare (2) Drucken 17.05.2007. 12:00
Auf meine Forderung nach klaren Quellverweisen reagierte die AG GNK am 09.05.2007 mit einer Stellungnahme
Dokument ad-120
Auf meine Auseinandersetzung mit dem Artikel von M. Henke in der "Unsere Familie" vom 20. April 2007 "Die Vollendung der Ordnungen. Zur Geschichte des Evangelistenamts" (UF 8/2007) und der damit verbundenen Forderung nach klaren Quellverweisen reagierte die AG GNK nicht inhaltlich sondern mit persönlichen Angriffen auf meine Person.
Weiterlesen Kommentare (13) Drucken 12.05.2007. 20:34
Keine Unterscheidung des 'Zehnten' von anderen finanziellen Opfern
Artikel „Unser Opfer“ von Stammapostel Wilhelm Leber in der UF Nummer 9 vom 5. Mai 2007. Eine begriffliche Unterscheidung von finanziellem Opfer und Zehntem seines Erachtens nicht sinnvoll
Dokument ad-119
Was lehrten die Apostel des HErrn über den „Zehnten“?
Wir lesen in der Liturgie der katholisch-apostolischen Gemeinden hinsichtlich der Darbringung der Opfer:
„Ehre den HErrn mit deinem Gute und mit den Erstlingen alles deines Einkommens, so werden deine Scheuern voll werden, und deine Keltern vom Moste überfließen.
Bringet die Zehnten ganz in mein Vorratshaus und prüfet mich hierin, spricht der HErr Zebaoth, ob ich euch nicht auftun werde die Fenster des Himmels, und Segen herabschütten, daß nicht Raum genug sei, ihn zu fassen.
Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl.“
Dokument ladenDrucken 10.05.2007. 19:27
Aufforderung an M. Henke, die fehlenden Quellenangaben seines neuesten Artikels in der UF vom 20. April 2007 über das Evangelistenamt in den katholisch-apostolischen Gemeinden nachzureichen
Erneut wurde ein Artikel in der "Unsere Familie" über geschichtliche Themen im Zusammenhang mit den katholisch-apostolischen Gemeinden ohne Nennung von Quellen geschrieben.
Weiterlesen Kommentare (39) Drucken 30.04.2007. 19:06
Eine Auseinandersetzung mit dem Artikel von M. Henke in der "Unsere Familie" vom 20. April 2007
Dokument ad-118
Wie bereits am 22. April 2007 unter "Kurzmitteilungen" angekündigt folgt nun eine Auseinandersetzung mit dem Artikel von M. Henke zum Verständnis der NAK bezüglich des Evangelistenamtes innerhalb der katholisch-apostolischen Gemeinden.
Weiterlesen Kommentare (0) Drucken 30.04.2007. 18:49