'Seelenrettung' durch Gebet moeglich?
Oder ob das neuapostolische Entschlafenenwesen einer Prüfung an der Heiligen Schrift standhält?
Dokument ad-087
Apostel Francis Valentine Woodhouse sprach „Über das Gebet für Verstorbene“ im Juli 1867 ein klärendes Wort. Ihm war zu Ohren gekommen, dass ein Diener der katholisch-apostolischen Gemeinden meinte, „für die Seele eines durch Selbstmord umgekommenen jungen Menschen beten zu müssen“ und dass sich „Gott der Seele des Verstorbenen erbarmt habe“.[break]
Diesen Grundgedanken finden wir im „Entschlafenenwesen“ der Neuapostolischen Kirche wieder. Die neuapostolische Lehre geht davon aus, dass durch das Gebet und die Fürbitte neuapostolischer Christen sich bereits verstorbene „nicht-neuapostolische“ Menschen noch zu Gott hinwenden können und durch ihn Gnade erfahren.
Apostel Woodhouse hielt es für nötig, „die Lehre der Apostel über diesen Punkt schriftlich darzulegen“ um „dieselben vor jenem Irrtum zu schützen und zu warnen“.
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