Das Apostelamt
Gedanken zum Apostelamt von Stammapostel Wilhelm Leber in der "Unsere Familie" vom 5. März 2007
Dokument ad-113
„Immer wieder gibt es Situationen, wo in Gesprächen über Glaubensfragen in Bezug auf die Neuapostolische Kirche Erklärungen notwendig sind“, so Leber in seiner Einleitung.[break]
Es hat aufgrund dieser Aussage den Anschein, dass das Apostolat der Neuapostolischen Kirche von den neuapostolischen Glaubensgeschwistern in Gesprächen zunehmend hinterfragt wird.
Und wieder formuliert Leber Lehrinhalte, die biblisch nicht zu begründen sind. Er spricht von Vollmachten, die den Aposteln gegeben seien:
- Sündenvergebung
- Mit Heiligem Geist taufen
- Evangeliumsverkündigung in alle Welt.
Die Apostel hätten
„die Vollmacht, Sündenvergebung auszusprechen“. Wäre dies so, dann würde Milliarden Christen aus den unterschiedlichsten Konfessionen keine Lossprechung zuteil.
Gott erlässt jedem einzelnen bekennenden Sünder seine Schulden und bedient sich der von ihm berufenen Diener der Kirche, unabhängig ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirchenabteilung.
Die Aussage
„Taufe mit dem Heiligen Geist“ ist zu unscharf. In der Taufe werden wir zu neuem Leben wiedergeboren und einverleibt in den Leib Christi, die Kirche (vgl. Römer 6). Dazu bedarf es nicht des Apostelamtes. In der Taufe nimmt Gott Heiliger Geist in uns Einwohnung und gestaltet den neuen vollendungstauglichen Menschen.
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