Des Sohnes Rueckkehr zum Vater
Von Otto Siegfried von Bibra, im August 1948 Mitherausgeber der Schrift “Oekumenischer Christusdienst", zusammen mit den „Brüdern vom Gemeinsamen Leben“ Eugen Belz, Klaus Hess und Paul Riedinger.
Dokument ad-122
Otto Siegfried von Bibra:
"Vor der Kreuzigung hat Jesus – besonders in den Abschiedsreden – immer wieder davon gesprochen, dass Er im Begriff stehe, von dieser Erde fortzugehen, um zurückzukehren zum Vater, der Ihn vom Himmel auf die Erde gesandt hatte (z. B. Joh. 16,5a).
Wie das Verlassen der Erde dann vor sich ging, ist allgemein bekannt, soweit Lukas es uns geschildert hat (Lk 24, 50 f.; Apg 1, V. 9 ff.).
Was aber hat sich damals im Himmel ereignet? Davon ist unter uns eigentlich nur selten die Rede."
Von Bibra kommt am Schluss zu einer Aussage, die für uns heute aktueller den je ist:
"Wenn uns also das Überhandnehmen der Ungerechtigkeit, das Vordringen der Gottlosigkeit und die zunehmende Unterdrückung (oder Verfälschung!) des Evangeliums zur Anfechtung wird oder die Ungeduld über uns kommt, dann wollen wir unseren Blick auf Ihn richten, der dem allem mit Überlegenheit gegenübersteht und in majestätischer Ruhe warten kann.
Dann wird auch unser Herz nicht nur etwas von der Gelassenheit unseres HERRN erfahren, sondern überdies wird große Gewissheit, Getrostheit und Zuversicht uns erfüllen."
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Drucken 23.06.2007. 19:15
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