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Ein Offener Brief von Sepers an Leber

Gerrit Sepers, ehemaliger NAK-Apostel, meldet sich öffentlich zu Wort und kritisiert die NAK-Kirchenleitung

In einem Brief an Stammapostel Dr. Wilhelm Leber äußert sich der ehemalige NAK-Apostel Gerrit Sepers zum Informationsabend der NAK vom 4.12.2007.

Er kritisiert in seinem Brief die Kirchenleitung scharf. Der Brief wurde am 1.1.2008 um 1 Uhr bei ad fontes. veröffentlicht.

Brief von Gerrit Sepers an Dr. Wilhelm Leber vom 27.12.2007 laden

In seinem Brief kommt Sepers zum Ergebnis:

"Mein Beschluss steht fest: Diese Kirche ist nicht mehr meine Kirche."

Es hat den Anschein, dass sein Kirchenaustritt folgen wird.

In seinen Ausführungen kritisiert er in 11 Punkten die sogenannte "Geschichtsaufarbeitung" von "Chefhistoriker" Drave als einseitig.

Sepers stellt zu Beginn heraus, wie sich die NAK von der Lehre der Apostel des HErrn mit zunehmender Zeit distanziert hat am Beispiel der Sakramentenlehre. Haben die Apostel die Heilige Taufe und das Heilige Abendmahl als grundlegende Sakramente der Kirche gesehen (die Hl. Versiegelung oder auch Apostolische Handauflegung wurde erst viel später eingeführt), werden diese heute von der NAK um die Versiegelung exklusiv ergänzt. Die katholisch-apostolischen Apostel haben in der Versiegelung kein heilsnotwendiges und grundlegendes Sakrament gesehen. Jedoch wird die Heilige Versiegelung der NAK zum Heilsmittel und Maßstab für Christen anderer Kirchenabteilungen. Wer nicht durch einen neuapostolischen Apostel versiegelt ist, ist nicht Teil der Kirche, gehört nicht zum Leib Christi und kann nicht als Gotteskind bezeichnet werden.

Update: 1.1.08, 10.40 Uhr

Kirchenaustrittsvermutung bestätigt

Der ehemalige Apostel der NAK Gerrit Sepers wird aus der NAK austreten. Dies bestätigte er in einem persönlichen Telefonat mit ad fontes. heute am 1.1.2008 gegen 12.15 Uhr.

Update: 1.1.08, 12.22 Uhr

Erste Reaktion vom Pressesprecher der NAK

In einer ersten Stellungnahme äußerte sich der Pressesprecher der NAK Peter Johanning gegenüber ad fontes.

ad fontes.: "Wird aufgrund des Offenen Briefes von Sepers mit einer öffentlichen Reaktion seitens der Kirchenleitung zu rechnen sein?"

Johanning: "Ja, darüber werden wir nächste Woche mit dem Stammapostel reden und dann wird es sicher eine Reaktion geben."

ad fontes.: "Was sagen Sie zu den Vorwürfen?"

Johanning: "Das ist nachdenkenswert. Wir werden das Schreiben ganz in Ruhe lesen und mal sehen, wie es zu unseren Aussagen passt."

Die Fragen stellte Folkmar Schiek telefonisch am 1.1.2008 gegen 15 Uhr.

Update: 1.1.08, 15.50 Uhr

Drucken  31.12.2007. 21:58

D. B. am 01.01.2008. 03:58

Ich bin still geworden vor den Worten Apostel Seepers. Kein Deutscher hätte diese klaren Worte finden können. Aber ein niederländischer Christ schon! Ich danke Ihm unendlich dafür!
Hartelijk bedankt voor uw woorden!
God mag uw verder zegenen!

Dietemann am 01.01.2008. 09:58

Wenn Drave und Leber so sauber den 4.12.07 gestaltet hätten wie Apostel Sepers seinen Brief verfasst hat, dann wäre der 4.12.07 ein Aufbruch für die NAK gewesen. Gleichzeitig aber eine Abrechnung mit den Machenschaften des Bischoffsclan.

Die jetzige Führung der NAK ist unfähig und nach wie vor im Bischoffsclan verfangen!

Wend mit seinem Ausspruch "Andersgläubige" müsste sich seit dem 4.12.07 jedesmal schämen wenn er das Wort Jesus in den Mund nimmt. Jesus ist für ALLE Menschen ans Kreuz gegangen - nicht nur für Herrn Wend!

In der NAK wird keinesfalls das Evangelium Jesu verkündet sondern die NAK verkündigt nur sich selber! Das ist einfach Betrug an den Mitgliedern. Es wird etwas vorgegaukelt was überhaupt nicht stimmt, aber die Herren NAK-Funktionäre sahnen kräftig ab und sammeln für sich und ihre Familien viel Geld für das Erdenleben! Den Mitgliedern wird aber immer eingehämmert sie sollten für die Ewigkeit sammeln.

Wenn eine Gemeinschaft das Evangelium Jesu verkündigen will und auch Jesu nachfolgen will, dann hat der Name dieser Gemeinschaft nichts im Glaubensbekenntnis zu suchen. Nur allein der Glaube an den Dreieinigen Gott kann in einem Glaubensbekenntnis in Worte gefasst sein, für Menschen die Jesu nachfolgen wollen! Denn nur Jesu hat die Macht Seelen zu Gott zu führen!

Michael Müller am 01.01.2008. 14:23

Man kann sich vor einem Menschen, so wie Apostel Seppers einer ist, nur tief verneigen. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, die richtigen und wahren Apostel zu erkennen.

Fred van den broek am 01.01.2008. 17:01

God sei dank giebt es CRISTEN so wie G Sepers und sogar nog aus die Niederlanden
Tot slot nog een woord tot de broeders en zusters van de NAK in Nederland let op er zijn helaas valse euro,s in de handel maar ook valse Apostelen .
Ik wil geen haatgevoelens geven naar de NAK toe maar wees waakzaam en die ZOEKT ZAL VINDEN te raden geven.
MNG. Fred van den Broek Heerlen NL

Vezelay am 02.01.2008. 09:59

Die NAK-Kirchenleitung hat wieder einmal gezeigt, dass ihr Mut und Rückgrat fehlen. Die Geschichtsaufarbeitung der NAK ist nur diletantisch zu nennen - mit dieser gehören Externe beauftragt und nicht NAK-Interne, die das NAK-System mittragen und ihr Salär von der NAK beziehen, denn - "wes' Brot ich fress', des Lied ich sind".

Die NAK "versündigt" sich weiterhin an all' denjenigen, die in Folge der Verbrechen des Nationalsozialismus umgekommen sind! Ein eindeutiges Schuldeingeständnis wäre weitaus angebrachter als diese Farce....

Ich verneige mich ebenfalls tief voller Hochachtung vor Gerrit Sepers und danke ihm für die offenen Worte.

Michael Müller am 02.01.2008. 12:04

Ich möchte gern einen Gedanken zu dem Telefonat mit dem Pressesprecher der NAK Peter Johanning loswerden. Allein die Wahl seiner Worte zeugt doch von Selbstherlichkeit und Arroganz.
...wir werden das ganze nächste Woche in Ruhe lesen und mit dem Stammapostel darüber reden wie weit es zu unseren Aussagen passt...Hier wird doch ganz deutlich, daß man Apostel Sepers überhaupt nicht für voll nimmt. Es wird einem beim lesen dieser Sätze ( bitte, man verzeihe mir ) kotzübel. Diese Kirchenleitung macht mir langsam wirklich Angst. Und auch ich bekenne nach 48 Jahren: Das ist nicht mehr meine Kirche!

Dietemann am 02.01.2008. 12:25

Diese Kirchenleitung in allen Ebenen nimmt nur sich selber wichtig!!!

Die Mitglieder sind nur zur Vollversorgung der Spitzenmanager notwendig. Wie in einem Schneeballsystem üblich!

Wenn die NAK-Manager richtige Apostel wären, würden sie das beherzigen:
Zitat
Wenn man von seiner
Wahrheit so überzeugt ist, dann ist es eine Schwäche, diese so oft wiederholen zu
müssen. Oder möchte man das Glaubensvolk indoktrinieren? Der Unterschied zum
Auftreten Jesu Christi ist, dass Er immer ein Fenster öffnete. Mit Indoktrination als
Heilsmittel erschafft die NAK aber ein geistiges ‘Konzentrationslager’.

Rudi Mezger am 02.01.2008. 19:11

Was ich da lese von Bröstler bis Dietemann ist doch einfach nicht zu fassen. Gebt unserer Kirche doch Zeit! Dieser Prozess ist doch noch nicht zu Ende. Nennt mir eine Alternative zur NAK. Wer diese Kirche verlässt kann nichts mehr verändern. Habt doch Geduld, unser Gott wacht über sein Werk. Man kann aus der Vergangenheit doch entnehmen, dass das was nicht von Gott war keinen Bestand hatte, da könnte ich aus dem Stand 10 Beispiele nennen. Immer wieder hat sich erwiesen, speziell in der NAK „der Mensch denkt, aber Gott lenkt." Ihr kommt mir vor wie die Diskussions-runde damals um Gamaliel, der mit einem Satz die Diskussion verstummen lies, „..... ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird's untergehen; ist es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten (dämpfen)....,“ und siehe da die „Sekte des Nazareners“ hat überlebt, sogar bis heute. Die NAK hat schon so viele Stürme überstanden (und nicht vom Kirchenvolk verursachte), ihr werdet sehen auch ihr, und niemand, kann dieses Werk vernichten. Es wird sicher auch vollendet - jedoch und das müssen wir in Kauf nehmen, mit schwachen Menschen.

D.B. am 02.01.2008. 19:52

Lieber Bruder Mezger,

Um auf deine Frage "Nennt mir eine Alternative zur NAK." pointiert zu antworten:

Möchtest du die Liste nach meinen persönlichen Favoriten oder alphabetisch geordnet haben?

Oder um meinen schon heimgegangenen Konfirmandenlehrer und geistigen Lehrer (Priester) zu zitieren: "Junge, gehe in viele Gemeinden auch unterschiedlicher Kirchenabteilungen. Setze dich in die Gottesdienste und horche gut zu. Dort wo du spürst das Gottes Geist dich anspricht durch Predigt und Liturgie, dort bleibe sitzen und feiere Gottesdienst." So ist meine apostolische Heimatgemeinde heute mein geistiges Zuhause. Aber egal ob römisch-katholisch, evangelisch, frei-evangelisch oder evangelisch-freikirchlich....ich durfte schon in vielen Gemeinden Geist Gottes verspüren. Und nie traf ich abwertend ausgesprochene "Andersgläubige" - zu oft durfte ich Schwestern und Brüder im Glauben an den Herrn Jesus treffen. Und auch in der NAK traf ich Schwestern und Brüder! Aber was im Gegensatz die Organisation Kirche und deren Lehren betrifft: ...ich habe Ap. Seepers nichts hinzuzufügen.
Eins lasse ich nicht auf mir sitzen: ich habe nicht vor die NAK - "das Werk" zu vernichten. Das könnte ich ja gar nicht. Aber wenn die Verantwortlichen so weitermachen, werden Sie es wohl selbst am besten bewerkstellingen. Und das tut weh es zu sehen! Denn die KL versündigt sich meines Erachtens an den Seelen der Mitglieder Ihrer Organisation.

Vezelay am 02.01.2008. 22:05

Sehr geehrter Herr Mezger,

Sie schrieben, man solle der NAK Zeit geben, der Prozess sei noch nicht zu Ende. Wieviel Zeit wollen Sie der NAK noch geben, die vor kurzem erst wieder - und zwar in ihrem "Geiste" 40 Jahre - zurück geschritten ist?

Auch zu Ihrer Bemerkung bzgl. einer Alternative zur NAK. Es gibt mehrere sehr gute, in meinen Augen weit bessere Alternativen - das ist jedoch Ansichtssache. "Prüft, und das Beste behaltet". Übrigens, die kath. und ev. Kirche bestehen schon einige hundert Jahre länger als die NAK - von daher ist Ihre Bemerkung wohl eine Farce!!

Die NAK hatte seit Kriegsende Zeit, sich für das damals gemachte Handeln zu entschuldigen und ein Statement abzugeben - das sind über 60 Jahre!! Wie lange wollen Sie der NAK denn noch Zeit geben?? V.a, da die Kirchenleitung es vor kurzem im Zuge der eigenen Geschichtsaufarbeitung definitiv versäumt hat, offiziell ein Kommitment hierzu abzugeben. Das ist wohl das nicht Fassbare!!

Andere Religionsgemeinschaften, auf die von NAK-Seite gerne herabgesehen wird, haben die Standhaftigkeit und den Mut besessen, ihr damaliges Handeln während der NS-Zeit als falsch zu deklarieren.
Die NAK-Kirchenleitung und die mit der Geschichtsschreibung beauftragten Mitglieder halten es jedoch nicht für erforderlich, eine "Schuld" einzugestehen. Ja, es sind schwache Menschen, da gebe ich Ihnen definitiv recht.

Und setzen Sie bitte nicht die NAK mit dem Christentum und den darauf "basierenden" Religionsgemeinschaften gleich.

Evangelisch/Neuapostolische Familie am 03.01.2008. 10:27

Keine Alternative zur NAK?

Ein kleines Beispiel das ich als Gast eines neuapostolischen Gottesdienstes in NRW am 25.12.2007 erleben durfte.

Abgesehen von dem Lied "Oh, du Fröhliche" stand' Weihnachten im gesamten Gottesdienst nicht auf der Agenda! Nein, es wurde wie bei bislang "jedem NAK-GD" den ich erleben durfte(es waren zwischen 2006-2007 so einige), umso deutlicher auf die regelmäßige Teilnahme der GD, die Wichtigkeit des Apostelamtes, die absolute Notwendigkeit den "10.ten" in das Hause Gottes zu bringen um Gottes Segen zu erlangen, gepredigt. Nebenbei folgte dann als Einleitung auf das "Vater unser/unser Vater" der deutliche Hinweis an die Anwesenden, dies doch jetzt aus vollem Herzen zu beten. Gepart mit dem Seitenhieb des Vorstehers, dass dies doch "in so einigen anderen christlichen Kirchen" lediglich "HEIDNISCHES GEPLAPPER" wäre und man sich als "Gotteskinder" dichter am Vater sehe.

Noch nie in meinem Leben durfte ich einen derart "unweihnachtlichen Gottesdienst" am ersten Weihnachtsfeiertag erleben. Bei dem es sich dazu noch der verantwortliche Gemeindeleiter nicht nehmen liess' pauschale Seitenhiebe gegen andere christliche Kirchen zu predigen obwohl so einige Gäste anwesend waren!

Wenn es um meine persönliche Beurteilung geht, kann ich hierbei lediglich zu Gute halten, dass ich vielleicht vom vorabendlichen Besuch einer nächtlichen Christmette zu hohe Erwartungen an diesen Besuch einer Kirche die sich selbst als "das Werk Gottes" betrachtet, gestellt habe. In dieser Christmette gab' es jedenfalls keine Verurteilungen oder einen Personenkult um etwaige Amtsträger, es stand die Geburt Jesu im Mittelpunkt und der Appell an die GD-Besucher die frohe Botschaft der Geburt Jesus persönlich anzunehmen und sie im irdischen Leben umzusetzen.

So viel zu "keine Alternativen" zur NAK. Wenn man sich selbst gerne als exklusiv/auserwählt/elitär betrachtet oder nicht über den Tellerand zu blicken vermag, kann es natürlich stimmen das man nur eine eingeschränkte Auswahl ganz im Rahmen fundamentalistisch orientierter Sondergemeinschaften findet. Ob derartige oder ähnliche Verheissungen jedoch immer im Sinne Jesus bzw. Gottes sind, bleibe nach meinem Ermessen mal dahingestellt.

K. Holtbrügge am 03.01.2008. 13:06

Warum gehen Menschen als Gast am ersten Weihnachtstag in einen Gottesdienst der NAK wenn sie schon so einige GD zwischen 06-07 erleben durften in denen was gepredigt wurde welches man nicht gut heißen kann oder mit dem man nicht übereinstimmt ?

Selbstgeißelung oder warum macht man das ? Oder hat man Hoffnung dass es nun doch "besser" wird ?

Meine Fragen sind durchaus ernst gemeint und wollen nicht provozieren.

Michael Müller am 03.01.2008. 14:10

Lieber Bruder Mezger
Ich möchte Dich so ansprechen, weil ich denke das du ein Bruder aus der NAK bist. Du schreibst ...ich kann es nicht fassen...gebt unserer Kirche doch Zeit. Seit dem Wechsel Fehr/Leber gestaltet sich sehrwohl ein Prozess in der NAK. Aber willst du uns hier wirklich weiß machen dass das Ganze vom Glauben zum Schauen führt? Tausende und abertausende Geschwister haben geglaubt das der Herr bis 1960 erscheint...
Wir haben jetzt 2008. Ich bitte dich im Namen aller Geschwister - auch für die in der VAG, denn sie gehören mit dazu und diese Geschwister sind bestimmt keine ANDERSGLÄUBIGEN! In jedem Gottesdienst beten alle um die "verkürzung der Zeit". Chormappe Nr.19 in dem Lied heisst es Herr komme bald verkürze diese Zeit. Ich lege dir ans Herz mal das ganze Lied durchzulesen.

Michael

Michael Müller am 03.01.2008. 14:34

Als Nachtrag: In meinem Kommentar gebrauche ich den Begriff "Andersgläubigen". Ich beziehe das auf die am 4. 12. gemachten Äusserungen des Ap. Wendt.

Evangelisch/Neuapostolische Familie am 03.01.2008. 15:09

@K. Holtbrügge
Dafür gibt es recht simple Beweggründe, zum einen folgten wir einer Einladung eines uns sehr lieben Menschen zu seiner konfessionsübergreifenden Verlobung die just an diesem Tag stattfand', zum anderen deutet "Evangelisch/Neuapostolische Familie" u.A. ja schon auf die familiäre Zusammenhänge in unserer Verwandschaft hin.:-) Ohne diese spezielle und uns wichtige Einladung, hätten wir am 25.12. ganz bestimmt Besseres zu tun gehabt als um 9:30 einem NAK-GD beizuwohnen, da bei uns die suggestiven Ermahnungen zum "unbedingten Auskaufen der Gottesdienste" nicht greifen.

Traurig finde wir es persönlich jedoch schon, wenn ein sich selbst christlich-bezeichnender Priester zu Inhalten wie eben dieser Predigt und der sich darin verborgenden Exklusivität ausgerechnet zu Weihnachten, noch dazu vor Gästen anderer Konfessionen hinreissen lässt.

Wo sich doch die NAK nach aussen hin immer gerne als moderne/tolerante Kirche präsentieren möchte.

Rudi Mezger am 03.01.2008. 17:39

Ich habe keinesfalls mit Eurer Zustimmung gerechnet. Doch finde ich es hochinteressant, dass mir keiner wirklich eine Alternative anbietet. Aber lassen wir doch alle Gegenüberstellungen und Vergleiche, sie bringen uns keinen Deut in dieser Sache weiter. Wichtig ist allein und das sage ich in voller Kenntnis der Sachlage, dass die NAK eine christliche Kirche ist, so wie viele (manche nennen es Kirchenabteilungen) andere auch, ok? Ich glaube da sind wir uns alle einig. Da die NAK jedoch erst 170 (100) Jahre alt ist, ist ihr Entwicklungsprozess und das wollte ich dem Faktor Zeit zuschreiben, zwangsläufig auch nicht beendet. Solltet ihr allerdings davon überzeugt sein, dass alle anderen Abteilungen in der großen Christenheit ihren Entwicklungsprozess schon abgeschlossen haben und auf einem völlig unantastbaren Niveau sich befinden, würdet ihr mich sicher nicht beschimpfen, wenn ich euch für blauäugig halten würde. Ich will doch nichts beschönigen und auch nicht leugnen, dass manche Dienstleiter in der NAK eben sich noch im Jahr 1950 befinden, aber was soll’s, in meiner Gemeinde ist es nicht so und in vielen anderen die ich kenne auch nicht. Wenn Dirk Bröstler schreibt was ihm sein Konfirmandenlehrer mitgegeben hat, dann ist das doch toll und ein Beleg dafür, dass die Basis in der NAK hervorragend funktioniert, und wenn er seine Heimatgemeinde sein geistiges Zuhause nennt, dann ist es doch ein weiterer Beleg dafür, dass man auch in dieser Kirche glücklich sein kann. Also lasst uns doch nicht über Dinge streiten die wir nicht mehr ändern können. Wichtig ist mir, und dass betone ich nachdrücklich, dass sich in dieser meiner Kirche (NAK) etwas bewegt und daran will ich aktiv mitarbeiten und genau deshalb, und nicht etwa weil ich andere Kirchen nicht für eine denkbare Alternative hielte, gibt es für mich keine Alternative. Aber wie war lieber Brüder Müller, würden wir doch die Lieder die wir in den Gottesdienst singen oder hören, besser umsetzten in unserem Leben, würden wir doch alle gemeinsam singen „Herr komme bald.“ Ich danke ihnen besonders für den Hinweis dieses Lied zu lesen, doch ich kann Ihnen versichern es in den letzten 60 Jahren oft gelesen und gesungen zu haben, dabei habe ich mich immer von Herzen danach gesehnt, dass dieser Tag bald anbricht den Jesus verheißen hat. Dabei hatte ich nie einen Zweifel daran, dass er „alle“ und ich betone „alle“ mitnimmt die darauf von ganzem Herzen warten. Wäre das nicht eine Basis auf der wir uns alle einigen könnten?

K. Holtbrügge am 03.01.2008. 17:56

@Evangelisch/Neuapostolische Familie

dann seit ihr ja arg gebeutelt wenn Ihr mehr oder weniger regelmäßig GD der NAK besuchen müßt. :-)

Ihr schreibt :Wo sich doch die NAK nach aussen hin immer gerne als moderne/tolerante Kirche präsentieren möchte.

Ich habe sie im Jahre 1999 auch so kennengelernt. Habe lange geprüft und es für gut und richtig empfunden. Seit 2000 bin ich Mitglied der NAK.

Es ist schon sehr interessant zu sehen wie ein jeder anders empfindet und die Dinge betrachtet. :-)

Wobei ich einiges aus der Vergangenheit auch nicht so prickelnd finde. Hier kann ich aber für mich noch nicht abschließend urteilen . Mal abwarten wie sich noch so einiges entwickelt...

Folkmar Schiek am 03.01.2008. 18:18

Lieber Dirk, Dietemann, Michael, Fred, Vezelay, Rudi, Evangelisch/Neuapostolische Familie und K.,

die Diskussion, auch wenn sie mir manchmal verbal sehr hart geführt wird, begrüße ich.

Dass wir uns alle in Enwicklungsprozessen befinden bleibt unbenommen und wir machen dabei mehr oder weniger Fehler. Nur eines macht mich dabei sehr nachdenklich: Warum passieren so oft dieselben Fehler wieder? Wir müssten doch daraus gelernt haben?

Ich möchte nochmals einen Gedanken äußern, der hinsichtlich der sogenannten "Apostolischen Gemeinden" viel früher ansetzt und grundlegend sein könnte. Ein Gedanke, der, wenn wir ihn ernst verfolgen, sehr zum Nachdenken anregt:

Exkommunikation der Herren Geyer, Schwarz, Preuss, einige Diakone und fast die gesamte betroffene Gemeinde in Hamburg durch den Apostel des HErrn Francis Valentine Woodhouse 1862/63.

Mancher mag es für eine lange Zeit halten, seit dem, und mancher mag diesen Gedanken auch belächeln, aber mit selbst wird sehr deutlich, dass die durch einen wahren Apostel des HErrn ausgesprochene Exkommunikation verheerende Wirkung auf den geistlichen Zustand der Betroffenen hinterlässt.

Die Exkommunikation wurde bis heute nicht aufgehoben.

Die Exkommunizierten haben einfach weitergemacht, wie wenn nichts geschehen wäre, ist deshalb wohl alles gut? Nein! Die durch sie trinitarisch vollzogene Taufe ist vollgültig, aber welchen Schaden hat eine Versiegelung oder der ständige Gang zum Heiligen Abendmahl hinterlassen, sollten diese Sakramente "ungültig" und somit gegen Gott gerichtet, vollzogen worden sein? Haben wir uns dann Leib und Blut Christi eins ums andere Mal zum Gericht genommen?

Hier noch abschließend die Ausführungen von Apostel Woodhouse bezüglich der Exkommunikationsgeschehnisse:

"Zum Schutze für die Gemeinden, um der Ehre des Namens unseres HErrn Jesu Christi willen und um den Angriff des Feindes zurückzuschlagen, war ich genöthigt, den Propheten Geyer zu suspendiren, dessen Verstellung, Unlauterkeit und geheime Umtriebe von Tag zu Tage deutlicher ans Licht kommen. Er ist von der Gemeinschaft des Leibes Christi ausgeschlossen worden als moralisch u. geistlich unrein, er ist für unfähig erklärt worden, einen prophetischen Dienst auszurichten und alles, was er in Hamburg geredet und gethan hat, ist für nichtig und wirkungslos erklärt worden.
Ein ähnliches Verfahren habe ich mit dem Ältesten Fr. Schwarz und mit dem Priester Preuß eingeschlagen; beider Verbindung mit der Gemeinde in Hamburg ist für gänzlich abgebrochen erklärt worden. Auch jene Diaconen, welche sich auf die Seite der Empörer gestellt und ihren Engel verworfen haben, sind von ihrem Amte und der h. Communion suspendirt worden. Auch habe ich die That des Engels bestätigt, wodurch er alle an diesem Werke betheiligten Glieder der Hamb. Gemeinde von der h. Communion ausgeschlossen hat; ebenso habe ich die weitere Handlung des Engels bestätigt, wodurch er die Gemeinde für aufgelöst und jede Fortsetzung der Gottesdienste untersagt hat."
(F.V.Woodhouse's "Sendschreiben an die Treugebliebenen in Hamburg" vom 5.2.1863)

Wenn ich dies aufmerksam lese, dann mache ich mir ernsthaft Gedanken.

Der heimlich durch Geyer zum Apostel gerufene Priester Rosochacki hat in einem Schreiben an Schwarz diesem mitgeteilt, dass die rufung eine Verirrung war und zur Umkehr aufgerufen!

Diese GESCHICHTE wäre das erste Thema für die AGGNK (Geschichtskommission) gewesen, weil eben hier bereits zu entscheiden ist, ob die ganzen Entwicklungen nach 1863 Fehlentwicklungen waren.

Sollte dies so sein, dann wäre zu empfehlen, um weiteren Schaden abzuwenden, zurück in die Landeskirchen zu gehen.

Nachdenkliche Grüße

Folkmar Schiek

D.B. am 03.01.2008. 18:23

Lieber Bruder Mezger,

ich muss leider nach Ihrem letzten Beitrag etwas deutlich klar stellen: Ich bin Priester der apostolischen Gemeinschaft (VAG) in Duisburg-Beeck.
Sollte ich mich dahingehend undeutlich ausgedrückt haben, bedauere ich dies zutiefst. Bitte lesen Sie meinen o.g. Kommentar noch einmal aus diesem Gesichtspunkt.

Rudi Mezger am 03.01.2008. 18:59

Das ist ja wunderbar lieber Bruder Bröstler,

wenn Sie das klarstellen möchte ich meinen Satz "dass die Basis in der NAK hervorragend funktioniert" in "dass die Basis in seiner Gemeinde hervorragend funktioniert" umwandeln, dann stimmt es doch wieder.

Glauben Sie mir es wäre mein schönster Tag, wenn diese alten Gräben zwischen der VAG und der NAK endlich zugeschüttet würden und wir uns wieder ausschließlich dem schönen Evangelium Jesu und seiner Verheißung zuwenden könnten. Aber wir dürfen den Mut nicht sinken lassen und müssen gemeinsam daran arbeiten, auch wenn Rückschläge kommen. Ich bin sicher, dass mutige Schwestern und Brüder auf beiden Seiten daran sehr interessiert sind, dass dieser Prozess nicht zum Stillstand kommt.

Michael Müller am 03.01.2008. 19:21

Lieber Bruder Mezger
Wenigistens hast du in deinem letzten Kommentar dein Herz ein stück geöffnet. Dafür danke ich dir.
Aber wenn du schreibst, das sich was in der NAK bewegen soll und du aktiv darin mitarbeiten willst, dann bezeichne ich das sogar als Edelmut. Genau darum geht es ja. Aber...kommt dir der Fall Blankenese in Erinnerung? Freudige lebendige Gemeinden waren des Stammapostels anliegen. Das Ende derer die etwas bewegen wollten, ist uns allen bekannt. Und dann der 4. 12. Unmut, Verzweifelung, Trauer und auch Wut sind deren Ergebnis. Wie will dieser Stammapostel die Kirche ohne Vertrauen und Ehrlichkeit führen? Weiter oben kannst du allein schon die Reaktion des NAK. Pressesprechers P. Johanning lesen. Dazu schrieb ich schon in diesem Forum.
Alles liebe und Gute
weiterhin für dich.

Vezelay am 03.01.2008. 19:24

@Herr Mezger,

nein, ich von meiner Seite kann mich darauf leider nicht einigen. Was Sie hier beschreiben, das sind einzelne "Spots" (also im Sinne von Lichtpunkten) auf einzelne Gemeinden, in denen die Gemeinschaft funktionieren mag, die Wortverkündigung vielleicht noch etwas "Niveau" hat und Jesus Christ tatsächlich im Mittelpunkt steht. Das darf dann gerne auch so sein.
Was ich aber bemängeln muss, ist, dass der Weg der NAK-Kirchenleitung ein ganz anderer ist, als wie er an der Basis in einzelnen Gemeinden gelebt wird. Selbiges gilt für die "Innen-" und "Aussenpolitik" der NAK selbst. Als Beispiel sei hier das Thema "Ökumene" genannt. Während sich eine Arbeitsgruppe zur Thematik Ökumene befasst, wird in den neuen NAK-Statuten ausdrücklich benannt, dass das Apostelamt auch weiterhin heilsnotwendig ist. Auch in den Gemeinden wird weiterhin gepredigt, dass Jesus bei seiner Wiederkunft nur die "treuen Gotteskinder" mitnimmt. Die NAK macht in ihrer "Entwicklung" gerade einen Spagat, bei dem sie sich modern, tolerant und offen zeigen möchte - andererseits jedoch ihr das eigene Dogma zu schaffen macht, da die NAK sich in den vergangenen Jahren als "Exclusivekirche" verkauft hat. Wie soll sie manche Änderung den älteren, treuen Gemeindemitgliedern beibringen??

Ich kenne keine andere Kirche ausser der NAK, die diesen "Allein-selig-machenden" Anspruch auf sich bezieht. Wie können Sie überhaupt von einem "Entwicklungsprozess" reden, wenn die NAK selbst behauptet, sie sei das Werk Gottes!!! Wohin die "Entwicklung" ging, das haben wir am 4.12. ja gesehen.....Bleiben Sie auf einem Zug sitzen, der in die falsche Richtung fährt?

Sie schreiben: "....und auch nicht leugnen, dass manche Dienstleiter in der NAK eben sich noch im Jahr 1950 befinden, aber was soll’s,..." - ja, was soll's!??? Was machen Sie, wenn einer dieser Dienstleister der Vorsteher ihrer Gemeinde ist oder gar ihr Apostel ist?? Sagen Sie dann immer noch, "Was soll's"?? Wissen Sie, welchen Schaden dies auf viele "Gotteskinder" in ihrer Entwicklung genommen hat? Denken Sie darüber bitte einmal nach.....

Auch ihre letzten Zeilen, dass "er alle mitnimmt, die darauf von Herzen warten" ist ihre subjektive Sicht, welche ich begrüße. Diese Sicht ist aber nicht kongruent zu der offiziellen NAK-Lehre. Das ist der "wunde Punkt"....

Ich war selbst bis vor kurzem Mitglied der NAK - dann musste ich auch sagen: Es ist nicht meine Kirche! Können Sie hier nicht anderst reagieren, wenn Sie aus Apostelmund an einem Jugenddienst für Gäste vom Altar hören: "Andere können zwar sagen, "Unser Gott" - aber nicht "Unser Vater". Ich könnte noch weitere Aussagen und Erfahrungen nennen, möchte es aber hierbei belassen.

Um Ihnen eine Alternative zu nennen: Für mich die ev. Landeskirchen.

Ich möchte Sie hier nicht persönlich angreifen - aber es reicht nicht aus, wenn einzelne Gemeindemitglieder einen toleranteren NAK-Glauben haben - was hier angesprochen ist - auch in dem Brief von G. Sepers - das ist der offizielle Kurs, vorgegeben durch die Kirchenleitung - welcher sich zu einem "Schlingerkurs" entwickelt hat.

Vezelay

Evangelisch/Neuapostolische Familie am 03.01.2008. 20:38

Der Beitrag meines Vorredners Vezelay bringt die Sache exakt auf den Punkt. Diese besondere für sich selbst beanspruchte Exklusivität ist nach meinem Ermessen mit einem christlichen Glauben der sich an den Werten Jesus Christus zu orientieren versucht, unvereinbar! Genau diese Exklusivität wird jedoch durch die Kirchenleitung vorrangetrieben, daher fällt es mir ziemlich schwer in der NAK eine christliche Kirche zu erkennen, sondern lediglich eine exklusive Sondergemeinschaft mit fundamentalistischen Tendenzen. Das mag sicher nicht pauschal auf sämtliche Gemeinden zutreffen, jedoch war dieses Bild einheitlich bei allen von mir besuchten Gottesdiensten so festzustellen.

Trotzdem, jeder soll nach meiner Auffassung dort die Nähe Gottes erleben, wo er ihn für sich selbst am Besten spüren kann. Eine Patentkonfession die für jeden Menschen passt gibt es nach meiner Ansicht nicht. Das Bekennen zu Gott alleine und Handeln in seinem Sinne zählt, das verstehe ich unter Glaubensfreiheit!

K.Holtbrügge am 04.01.2008. 12:55

Zitat:....Eine Patentkonfession die für jeden Menschen passt gibt es nach meiner Ansicht nicht. Das Bekennen zu Gott alleine und Handeln in seinem Sinne zählt, das verstehe ich unter Glaubensfreiheit!

Prima......gute Worte :-)

Maike am 04.01.2008. 18:02

Folkmar Schiek schrieb am 03.01.08:
"Sollte dies so sein, dann wäre zu empfehlen, um weiteren Schaden abzuwenden, zurück in die Landeskirchen zu gehen."

Die Empfehlung sollte nicht heißen "zurück in die Landeskirchen", sondern zurück zu Jesus:
- sich demütigen vor Ihm - 1. Petr. 5, 6
- Buße tun - 1. Joh. 1, 9
- umkehren zu Ihm - Klgl. 3, 39-40, Mal. 3, 7.
Und das ist nicht die Alternative, sondern der einzige Weg: Joh. 14, 6.
Wer diesen Weg gefunden hat, erkennt den Unterschied zwischen Religiosität und wahrem Glauben, denn Jesus war und ist kein Religionsstifter. Er hat mit keinem Wort erwähnt: "Schließt euch der oder der Denomination an, so seid ihr errettet", sondern, wie im Brief des AP Gerrit Sepers erwähnt, z.B. in Mark. 16, 16: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden (...)".

Die Gemeinschaft mit Gläubigen ist durchaus wichtig, vorausgesetzt, die Gemeinschaft verkörpert eine bibeltreue Gemeinde. Das setzt wiederum voraus, dass die Bibel als Wort Gottes akzeptiert wird, mit der man alles - also nicht nur die Gottesdienste, sondern auch sich selbst, sein ganzes Leben - prüfen und das Gute behalten soll (1. Thess. 5, 21).
Ist dies in einer Gemeinde nicht der Fall, so habe ich persönlich kein Problem damit, mich von dieser Gemeinde/Kirche als "Andersgläubig" bezeichnen zu lassen, denn für mich gilt nicht die Jesu- UND APOSTEL(der NAK?)Lehre, sondern das Wort Gottes, die Bibel, als einziger Maßstab. Jesus, der Herr, ist für mich einzige Autorität.

Zu den bekannten Worten aus Off. 22, 18-19 noch dies aus Spr. 30, 5-6: "Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst".

LG, Maike

P.S.: "Menschenfurcht (-im Gegensatz zur Gottesfurcht-) bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt." Spr. 29, 25

Peter B aus E am 24.03.2008. 22:21

Hallolo , hat sich denn schonmal jemand Gedanken darüber gemacht ob Leber, Drave u. Co. überhaupt das "Recht" haben ,einzuschätzen zu können welche Stimmen (schliesslich war Bischoff 80 und älter ) J.G.Botschaft gehört haben könnte,wann und ob der sog. Altersstarrsinn eingesetzt haben könnte und was mit alten Mitgliedern der NAK passieren würde, sollte man solchen Forderungen im Sinne der Selbstjustiz nachkommen? Vielleicht sollte man sich mal folgendes vorstellen: Die Geschichtsaufarbeitung ergibt konkrete Fehler absichtlich oder unabsichtlich ( in verschiedenen Foren konkret als Lüge bezeichnet)eines einzigen Menschen--Wem nützt das wirklich,Kann der Verursacher den (für meine Begriffe katastrophalen) Schaden wiedergutmachen ??? Oder versuchen wir ohne uns gegenseitig schlechte Gottesdienste,unberechtigte Amtsführungen,Schadensverursachungen,Arroganz usw . vorzuwerfen vielleicht allseitig Brücken zu Bauen?Man sollte, gemeinsame Geschichtskenntniss vorausgesetzt,nicht Liebe und Crowley miteinander verwechseln,obwohl es mal untrennbar war!

Peter B aus E am 12.04.2008. 19:27

aber welchen Schaden hat eine Versiegelung oder der ständige Gang zum Heiligen Abendmahl hinterlassen, sollten diese Sakramente "ungültig" und somit gegen Gott gerichtet, vollzogen worden sein? Haben wir uns dann Leib und Blut Christi eins ums andere Mal zum Gericht genommen?
Zitat Ende...
Ich hätte gern gewußt , wer als Urheber dieser Ansicht ( mir bekannt als unwürdiger Genuss des Heiligen Abendmahles ) gilt! Wahre Propheten lassen später Ihrer Weissagung Erfüllung nicht vermissen! (Post CXX annos petabo - noch lange vor Zeiten Alburys!

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