Drucken 18.07.2007. 18:16
Lieber Bruder Rüngs,
Ich danke Ihnen nachdrücklich für diese Klarstellung. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, wie tief die Vorurteile gegenüber der RKK innerhalb der NAK sitzen. Dies wurde in der Vergangenheit auch immer wieder von hohen Funktionsträgern befördert. So erklärte Richard Fehr in einem Pfingstgottesdienst vor etwa 10 Jahren (sinngemäß): "Ich bin nicht unfehlbar - ich wohne ja auch nicht in Rom." Diese Aussage wurde in meinem Bekanntenkreis mit Genugtuung aufgenommen. Besonders grotesk wirkt dies angesichts der unverhohlenen (faktischen) Unfehlbarkeits- und Gleichschaltungstendenzen des neuapostolischen Lehr- und Amtsverständnisses.
Mit freundlichen Grüßen,
Clemens
Jörg Frost am 25.07.2007. 14:54
Die Dreistigkeit, mit der Rom zu sprechen pflegt, der Anspruch, den es auf unfehlbare Weisheit erhebt, und die Anmaßung, mit der es sich -- als auf dem Stuhle Petri sitzend -- unterfängt, der ganzen Welt seine Gesetze vorschreiben zu wollen, sind bekannt genug.
Auch der Geist, der aus der Rede des Eliphas spricht, lässt sich als derselbe erkennen, der Rom beherrscht (Hiob 4). Er beginnt damit, dem Hiob seine veränderte Lage vorzuhalten und schmäht ihn dann wegen seines Eifers, mit dem er sich selbst zu rechtfertigen suchte, und spricht mit Hohn von seinem Unglück. Er betont die Gerechtigkeit Gottes, aber nur um in prahlerischer Gerechtigkeit sich selbst zu erheben.
Zu deutlich, als dass es übersehen werden könnte, schaut sein übermütiger Stolz und die angemaßte Würde der Überlegenheit unter dem Gewand erheuchelter Demut hervor.
Manfred Rüngs am 25.07.2007. 17:01
Ich denke, nach dem letzten Kommentar wird es verständlich, weshalb es Folkmar Schiek für sinnvoll erachtete, meinen Artikel über das Unfehlbarkeitsdogma hier einzustellen, obwohl das Thema nicht direkt mit der NAK zu tun hat. Ob er seinen Zweck erfüllt oder nicht, können wir beide nicht beeinflussen. Wir haben es zumindest versucht.
Manfred Rüngs
Jörg Frost am 25.07.2007. 18:03
Ich denke, der wirkliche Grund, weshalb Folkmar Schiek es für sinnvoll erachtete, ihren Artikel über das Unfehlbarkeitsdogma hier einzustellen, war, um die Tatsache zu verdeutlichen, dass auch die NAK von Jesuiten unterwandert worden ist. Und meines Ermessens hat es seinen Zweck in der Tat erfüllt.
Könnten Sie etwas genauer ausführen, was Sie mit ihren beiden bisherigen Kommentaren sagen wollten?
Vielen Dank!
Jörg Frost am 26.07.2007. 08:48
Nur die wahre Kirche Christi als ganzes gilt als unfehlbar, wobei offen bleibt in welchen Institutionen, Gremien, Projektgruppen oder Bewegungen sich diese Unfehlbarkeit jeweils äußert, denn: "Der Geist weht, wo er will."
Die RKK ist jedoch leider nicht die besagte wahre Kirche, da sie schon seit langem von dem rechten Weg abgewichen und dem Wege Bileams nachgefolgt ist.
Und das Bestreben, irgendwelche Verordnungen in der Tradition und dem Geiste Bileams für unfehlbar erklären zu wollen, dürfte ja wohl ziemlich absurd sein.
Jörg Frost am 26.07.2007. 14:22
Nach dem Verlust des Apostelamtes traten etliche ernste ketzerische Meinungen offen hervor, die bis dahin im Zaum gehalten worden waren. Eine gewisse Zeit jedoch waren die schrecklichen Verfolgungen, denen die Gläubigen ausgesetzt waren, die Mittel der Erhaltung der Kirche. Das war während der Zeit, die in dem Brief an SMYRNA angesprochen wurde, bevor sie sich mit der Welt verband (Offb. 2, 8-11).
Vor langer Zeit jedoch erlangte die Kirche die Gunst der Herrscher dieser Welt und suchte bei ihnen ihre Hilfe und ihren Schutz. Das geschah auf Kosten der Treue zu ihrem einen Bräutigam, dem sie angetraut worden ist. So verschleuderte sie, wie Bileam, ihre geistliche Aussteuer gegen den Lohn eines irdischen Wohlergehens und kam so in die Lage, die in dem Brief an PERGAMUS beschrieben ist (Offb. 2, 12-17).
Durch die Gunst und das Patronat der weltlichen Macht wurde die Kirche schließlich selbst eine Macht in den Angelegenheiten dieser Welt und erreichte unter dem Papsttum eine Position, die in dem Brief an THYATIRA beschrieben wird (Offb. 2, 18-29), wo es ,,dem Weib Isebel" möglich war, falsche Lehren zu verbreiten.
http://www.apostolic.de/ger/dateien/0000-0099/a-0007.pdf
Jörg Frost am 26.07.2007. 14:35
Jene Jesabel, nach dem Buchstaben der Geschichte Tochter des abgöttischen Ethbaal, gebieterisches Weib des Königs Ahab, das Weib, das ihres Mannes Siegel zur Ausübung ihrer Bosheit gebrauchte, bildet bezeichnend genug die Kirche in jener Stellung ab, wo sie die Autorität Christi an sich reißt, um Böses zu tun, in ihr war der Keim der Babel der letzten Zeit, wie in Bileam der Keim des falschen Propheten.
Die abgöttische Verehrung der seligen Jungfrau Maria ist das offenbare Zeichen der versteckten Sünde, wodurch die Kirche in jene falsche Stellung eintrat.
http://www.apostolic.de/ger/dateien/0000-0099/a-0025.pdf
Günter Sprengart am 22.03.2009. 11:21
Die Srache scheint mir hier noch nicht genügend der Erhellunng der Problematik zu genügen. Wenn wir über Kirche reden, im Sinne von Gemeinschaft, im Sinne von echter unverbrüchlicher Gemeinschaft untereinander und mit der Haltung einer innereren Verneigung vor Gott und dem Göttlichen dann ist die Gemeinschaft auch rechtgeleitet. Schlagworte mögen hier sein: Herzen, die glühen vor Liebe. Kindliche Offenheit für Entwicklung. Wertschätzung der Einfachheit. Kennen wir nicht die Ring-Parabel! Sind alle Ringe göttlich? oder nur Einer? Lasst uns offen untersuchen was uns wirklich wertvoll und wichtig ist, lasst uns frei und einfach miteinander verkehren, auf eine Weise die auch Kinder inspirieren kann. Laßt uns dies zum Maßstab erheben.
Dann werden wir uns von der Gefahr der Haarspalterei lösen die in Wirklichkeit das sprachliche Durcheinander, die babilonische Sprachverwirrung bedeutet. Das ist alles angstbedingtes Untermauern Dessen was wir mutmaßen- glauben zu sollen. Richtig geglaubt haben immer nur die Kinder. Natürlich glaubt ein Kind alles. Anfänglich scheinbar ein Fehler, aber ein größeres Angebot an Glaubensmöglichkeiten wird es nicht schrecken und ein sicherer Instinkt für Schönheit, Würde und Wahrheit und Einfachheit kann es leiten, sodaß es im Anerkennen des Richtigen die Schrift-gelehrten lächelnd in den Schatten stellt. Sollten wir da nicht im übertragenen Sinne alle unsere Ringe zusammenschmieden um einen Ring zu erhalten, wenn auch dabei einiges an Schlacke anfallen wird. Würden wir heute schon überkonfessionell auch auf Leienebene angstfrei, einfach und verständlich unsere Einsichten benennen und teilen lernen hätten wir einen Schmelztiegel geschaffen aus dem nichts hervorgehen kann als reines geistiges Gold. Ein Akt auf dem schon beim Ansatz die Segnung Gottes ruhen muß- und seine Rechleitung. Laßt uns doch endlich dem Ruf unserer Herzen folgen und alle konfessionellen Trennlinien und Hindernisse auch auf der Ebene "verschiedener" Religionen als Wahn enttarnen und vollkommen und endgültig niederreißen und aus unserer Mitte verbannen.
Lieber Günter
Sorry, aber dies könnnen und wollen wir nicht machen. Jeder soll seinen Glauben verteidigen können.
Gruss
Martin
herle king am 23.03.2009. 19:24
>> Sorry, aber dies könnnen und wollen wir nicht machen.
ach so !?
mein gott wie arm.
nicht mal im traum daran denken,
das umzusetzen, wofür jesus gebetet hat :
" ... wie im himmel so auf erden ... "
es stimmt doch:
"die hölle ist leer - alle teufel sind hier!"
Günter Sprengart am 23.03.2009. 19:25
Teilen und mitteilen des Glaubens in meinem Sinn schließt das Verteidigen der Inhalte gegen Angriffe keinesfalls aus. Das Augenmek meiner Ausführungen ist die mutige Öffnug für's Integrale die wir bei den ersten Anhängern Christi finden. Wo wärest Du, lieber Martin heute mit Deinem Glauben ganz persönlich, ohne ihre Haltung?! Hast Du nicht auch den Wunsch andere an den Schönheiten Deines Glaubens teilnehmen zu lassen?
Das würde ich begrüßen.
Günter
Hallo
Machen sie doch was sie wollen.
Hauptsache sie sind neuapostlisch, dann ist alles bestens.
gruss
Martin
Hallo
Machen sie doch was sie wollen.
Hauptsache sie sind neuapostlisch, dann ist alles bestens.
gruss
Martin
Die RKK ist in ihrer Dominanz unfehlbar, dies bleibt unbezweifelt.
Ein "niedriges" Niveau theologischer Aufarbeitung der Lehre Christi wie es die Laienkirchen (NAK etc.) praktizieren vermag nicht dem Hinterfragen von Gläubigen nachzukommen. Dikatur des Worts bremst diesen Erosionsprozess. Ein anspruchsvoller Intellekt wird Fragen stellen, die unbeantwortet bleben. Nur ein gebildeter Theologe kann Antworten geben.
Die Sektenstunden der NAK finde ich verflacht und profillos. Die RKK bietet mir dagegen eine weitreichendes Diskussionsforum mit brillianten Geistlichen. Selbst meine Frau die der NAK angehörte ist von der "schärfe der Lehre" in der RKK begeistert.
Hochachtungsvoll Peter
Die RKK ist in ihrer Dominanz unfehlbar, dies bleibt unbezweifelt.
Ein "niedriges" Niveau theologischer Aufarbeitung der Lehre Christi wie es die Laienkirchen (NAK etc.) praktizieren vermag nicht dem Hinterfragen von Gläubigen nachzukommen. Dikatur des Worts bremst diesen Erosionsprozess. Ein anspruchsvoller Intellekt wird Fragen stellen, die unbeantwortet bleben. Nur ein gebildeter Theologe kann Antworten geben.
Die Sektenstunden der NAK finde ich verflacht und profillos. Die RKK bietet mir dagegen eine weitreichendes Diskussionsforum mit brillianten Geistlichen. Selbst meine Frau die der NAK angehörte ist von der "schärfe der Lehre" in der RKK begeistert.
Hochachtungsvoll Peter
Peter, sehr unqualifizierte Schreibe, die da an den Tag legen.
Sie solltem künftig besser recherieren und dann an den Computer sitzen.
RKK ist in allen Belangen unqualifiziert.
gruss
ALex
Mal an euch alle die ihr euch hier ausschei...!
Habt ihr alle kein Schamgefühl, habt ihr alle keine Ehre im Leib?
Vor allem aber, habt ihr keine Gottesfurcht? Wie können sich eigendlich "Erwachsene Menschen" nur so dumm und kindisch verhalten???
Ihr rennt doch alle voreinander fort. Mensch verabredet euch in einer Wüste und drescht richtig aufeinander ein. Wenigstens ist dann dieses Forum von eurem Dreck und Lästerei befreit.
Ihr seit allesamt Feiglinge die sich Internet verkriechen. Und Sie Herr V. S. scheinen daran auch Gefallen zu finden. Schämen sie sich. Eines zut erinnerung. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Denkt mal darüber nach wenn ihr euch das nächste mal wieder gegenseitig mit Dreck beschmeisst. Egal welche Konfession egal welcher Glaube, bei Gott werden nur die Seelen sein die ihm Aufrichtig gefolgt sind!
Hallo Alex
Selbst der Deutschen Sprache mächtig sein bevor Du hier andere auf kleine Rechtschreibfehler aufmerksam machst. ( Siehe Deinen Kommentar vom 20. 04. 2009 )
Hallo Sandro Verzeihung! Ich meinte Dich Alex.
Mal wieder unter anderem Namen im Netz du Maulheld? Kannst es eifach nicht lassen zu beleidigen oder was?
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